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Tweedehands Theologie: Karl Barth- Gesamtausgabe

Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 01, Abt. V Briefe, Karl Barth - Rudolf Bultmann Briefwechsel 1911-1966
Tweedehands/Antiquarisch, met bibliotheekstempel op schutblad

Die Korrespondenz der beiden bekanntesten protestantischen Theologen dieses Jahrhunderts ist ein beredtes Zeugnis einer auch durch zeitweilige Krisen nicht zu erschutternden personlichen Freundschaft. Vor allem aber liegt hier ein entscheidendes Dokument der jungeren europaischen Geistesgeschichte vor, beim Lesen erlebt man ein wichtiges Stuck Kirchen- und Theologiegeschichte gleichsam von der Quelle her mit. Das Spektrum reicht von den Anfangen der 'dialektischen Theologie' uber die Vorgange im 'Dritten Reich' bis zur Diskussion um die Bedeutung der sog. Entmythologisierung. Diese zweite Auflage ist auf der Grundlage der jetzt geltenden Editionsprinzipien neu strukturiert und daruber hinaus um etliche, zum Teil wichtige Briefe, die erst nach der Erstausgabe von 1970 entdeckt wurden, erweitert worden. In den Anhang sind einige fur das Verstandnis hilfreiche Texte neu aufgenommen worden, alle im Anhang abgedruckten Texte sind jetzt mit Anmerkungen versehen.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 01 ( hg. von Bernd Jaspert), TVZ, 1994, 2. uberarb. u. erw. Aufl., geb, XV/336 pp, € 25.00, 9783290109165
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 01, Abt. V Briefe, Karl Barth - Rudolf Bultmann Briefwechsel 1922-1966
Tweedehands/Antiquarisch, met bibliotheekstempel op schutblad, zonder stofomslag

Die Korrespondenz der beiden bekanntesten protestantischen Theologen dieses Jahrhunderts ist ein beredtes Zeugnis einer auch durch zeitweilige Krisen nicht zu erschutternden personlichen Freundschaft. Vor allem aber liegt hier ein entscheidendes Dokument der jungeren europaischen Geistesgeschichte vor, beim Lesen erlebt man ein wichtiges Stuck Kirchen- und Theologiegeschichte gleichsam von der Quelle her mit. Das Spektrum reicht von den Anfangen der 'dialektischen Theologie' uber die Vorgange im 'Dritten Reich' bis zur Diskussion um die Bedeutung der sog. Entmythologisierung.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 01 ( hg. von Bernd Jaspert), TVZ, 1971, geb, XII / 376 pp, € 20.00, 9783290109165
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 02, Abt. II Akademische Werke 1928 Ethik I - Vorlesung Munster 1928 und Bonn 1930
Tweedehands/Antiquarisch, met bibliotheekstempel op schutblad, zonder stofomslag

Wahrend mit Barths Hauptwerk, der Kirchlichen Dogmatik, auch die darin eingeschlossene Ethik Fragment geblieben ist, wird mit dieser Vorlesung aus seiner mittleren Zeit eine geschlossene Darstellung dieses Themas vorgelegt. Er hat sie zu Lebzeiten nicht veroffentlicht, weil der Verfasser des 'Romerbriefs' darin noch als Vertreter der spater von ihm abgelehnten Schopfungsordnungslehre erscheint. Dennoch hat in diesem Werk bereits die gleiche revolutionare Neuerfassung und Umgruppierung der Stoffe der allgemeinen und speziellen Ethik stattgefunden, die im Hinblick auf die Lehre vom Wort Gottes Barths 'Christliche Dogmatik im Entwurf' (1927) erkennen lasst. Nicht der Mensch, das Wort Gottes als Gebot und Inanspruchnahme des Menschen ist das handelnde Subjekt, das Thema der theologischen Ethik! Auf dem schmalen Grat zwischen abstrakter Situations- und abstrakter Prinzipienethik sich bewegend, hat sich Barth hier erstmals der heute so viel verhandelten Frage nach dem Beziehungsfeld fur das sittliche Handeln gestellt. Doch tut er das in Abgrenzung gegen andere Ansatze konsequent und ausschliesslich als theologischer Ethiker. Im Horizont der grossen Taten Gottes wird nach der Bedeutung der Inanspruchnahme durch das gottliche Gebot fur den Menschen 1. als Gottes Geschopf, 2. als begnadigten Sunder und 3. als Erben des Reiches Gottes gefragt, wobei 'jedesmal a. die Eigenart des jeweiligen ethischen Gesichtspunktes, b. die jeweils massgebende Gestalt des Erkenntnisgrundes, c. der jeweils entscheidende Inhalt der ethischen Forderung und d. die jeweils in Betracht kommende Erfullung der ethischen Forderung' in Erwagung gezogen wird.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 2 (hg. von Dietrich Braun), TVZ, 1973, geb, XVI/436 pp, € 25.00, 9783290162016
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 03, Abt. V Briefe Karl Barth - Eduard Thurneysen. Briefwechsel, Band I: 1913-1921
Tweedehands/Antiquarisch, met bibliotheekstempel op schutblad, zonder stofomslag

Die Anfange von Barths Theologie sind im standigen Austausch mit seinem Freund Eduard Thurneysen entstanden, mit dem er bis zum Tode in enger Verbindung blieb. Die gesamte Korrespondenz zwischen beiden umfasst uber 1000 Briefe und Postkarten. Als vor Jahren eine Auswahl aus dem ersten Jahrzehnt dieses Briefwechsels veroffentlicht wurde, erregte sie grosse Aufmerksamkeit. Jetzt erscheint die Korrespondenz in erheblich grosserer Vollstandigkeit, vorlaufig bis zum Jahr 1930. Der vorliegende Band I betrifft die Jahre im Aargau, wo Barth und Thurneysen Landpfarrer waren, wo das Suchen nach rechter Verkundigung des Wortes Gottes zum Hauptthema wurde, wo neben den Zeitereignissen (Erster Weltkrieg) die Arbeiterfrage, der Sozialismus und der religiose Sozialismus als bedrangende Probleme vor ihnen standen.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 3 (hg. von Eduard Thurneysen), TVZ, 1973, geb, VIII/544 pp, € 25.00, 9783290165024
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 04, Abt.V Briefe: Karl Barth - Eduard Thurneysen. Briefwechsel Band II: 1921-1930
Tweedehands/Antiquarisch, met bibliotheekstempel op schutblad, zonder stofomslag

Die Anfange von Barths Theologie sind im standigen Austausch mit seinem Freund Eduard Thurneysen entstanden, mit dem er bis zu seinem Tode in enger Verbindung blieb. Die gesamte Korrespondenz zwischen beiden umfasst uber 1000 Briefe und Postkarten.
Innerhalb der Karl Barth-Gesamtausgabe wird dieses Material seit 1973 in grosserer Vollstandigkeit dargeboten: Band 1 (1913-1921) umfasst die Jahre im Aargau, wo Barth und Thurneysen Landpfarrer waren, wo das Suchen nach rechter Verkundigung des Wortes Gottes zum Hauptthema wurde, wo neben den Zeitereignissen (Erster Weltkrieg) die Arbeiterlage, der Sozialismus und der religiose Sozialismus als bedrangende Probleme vor ihnen standen. Band 2: (1921-1930) Nach dem Erscheinen des ersten und des zweiten 'Romerbriefs' wird Barth 1921 als Honorarprofessor in das neugeschaffene Lehramt fur Reformierte Theologie in Gottingen berufen. Thurneysen ist von 1920 bis 1927 an einer Vorstadtgemeinde von St. Gallen tatig. 1925 wird Barth ordentlicher Professor in Munster. Der Weg zu seinem Hauptwerk, der 'Kirchlichen Dogmatik', zeichnet sich ab.
Die Fortsetzung des Briefwechsels - in Barths Bonner Jahren (1930-1935) in noch fast unvenninderter Haufigkeit, seit seiner Ubersiedlung nach Basel, wo auch Thurneysen lebte, nur noch sporadisch - hoffte Eduard Thurneysen in einem dritten Band bald nach den ersten beiden veroffentlichen zu konnen. Sein Tod im Sommer 1974 hat das verhindert. Die Publikation dieses abschliessenden Teils befindet sich in Vorbereitung.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 04 (hg. von Eduard Thurneysen), TVZ, 1974, geb, VIII/744 pp, € 25.00, 9783290165031
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 05, Abt. I Predigten, Predigten 1914
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Die etwa 500 Predigten, die Karl Barth als Pfarrer des Arbeiterdorfes Stafenwil im Aargau (Schweiz) in der Zeit von 1911 bis 1921 gehalten hat, sind zum grossten Teil wortlich aufgeschrieben und erhalten. Die Publikation der Predigten im Rahmen der Gesamtausgabe beginnt mit dem Jahrgang 1914 in der Erwartung, dass er die von Barth wiederholt bezeichnete Erschutterung seines theologischen Selbstverstandnisses durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges deutlich mache.

In der ersten Jahreshalfte sieht man Barth bei der Entfaltung eines theologischen Programms fur die Gemeinde: in 6 Predigten uber Romer 1,16 entwirft er eine Art 'Wesen des Christentums', das sodann in einer fortlaufenden Auslegung der Passionsgeschichte nach Matthaus vergegenwartigt und nach Ostern in vier Predigten uber Matthaus 6,33 ethisch zugespitzt wird. Im August 1914 zerbricht mit dem volligen Versagen von Theologie und Kirche, von Humanismus und Sozialismus fur Barth die Synthese zwischen liberalem Kulturidealismus und religiosem Sozialismus: nachdem der Mensch sich im Krieg offenbart hat als der, der er in Wirklichkeit ist, gilt es ganz neu nach dem Wort und dem Willen Gottes zu fragen. Diese neue Theologie entsteht allmahlich von Woche zu Woche beim Predigen.

So stellen diese Predigten neu es, uberraschendes Material zur Biographie der fruhen Jahre Barths und zur Theologiegeschichte bereit, das der sorgfaltigen Erschliessung bedarf und sich einseitiger Inanspruchnahme widersetzt. Sie wollen aber nicht nur als historische Dokumente gelesen werden, sondern als das, was sie sind: Verkundigung.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 05 (hg. von Jochen Fahler, Ursula Fahler), TVZ, 1974, geb, XI/668 pp, € 25.00, 9783290161002
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 06 Abt. V Briefe: Briefe 1961-1968
Tweedehands/Antiquarisch, met bibliotheekstempel op schutblad, zonder stofomslag

In der Zeit nach seiner Emeritierung (1961) ist Karl Barth nur noch wenig mit Veroffentlichungen hervorgetreten. Seine unverminderte Anteilnahme an den theologischen, kirchlichen, politischen und kulturellen Ereignissen und Fragen jener Jahre dokumentiert sich mannigfaltig in seinen Briefen. Herausragende Themen sind die Theologie in der Nachfolge Rudolf Bultmanns und deren fundamentalistische und pietistische Antipoden, aber auch andere theologische Grossen der sechziger Jahre, sodann der romische Katholizismus der Konzils- und Nachkonzilszeit. Biographische Hohepunkte sind Barths Reisen in die USA (1962) und nach Rom (1966). Mancherlei Licht fallt auf seine eigene Theologie, etwa in Auseinandersetzung mit verschiedenen Kritikern oder in ihrer Anwendung in seelsorgerlichem Zuspruch, wie auf seine eigenstandige, keiner Front einzuordnende Haltung im Ost-West-Konflikt. Personlich-Biographisches kommt ebenso zur Sprache wie die Anliegen seiner Briefpartner. Unter diesen finden sich Prominente aus Kirche, Wissenschaft und Kultur ebenso wie personliche Freunde und Bekannte und Unbekannte, die sich mit Fragen an ihn wandten. Die Briefe, zum grossen Teil auch literarisch bedeutend, sind sachlich und biographisch in vieler Hinsicht aufschlussreich. Sie bilden durch die Mannigfaltigkeit des mit Partnern und Themen stets wechselnden Tones und indem sie Barths Urteile uber Menschen und Dinge in ihrer Beweglichkeit und Veranderlichkeit hervortreten lassen, zugleich ein vielschichtiges Bild ihres Verfassers. Die Intimitat, in der sie ihn kennenlernen lassen, ist geeignet, auch den Zugang zu den theologischen Werken Barths zu erleichtern.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 06 (hg. von Hinrich Stoevesandt, Jurgen Fangmeier), TVZ, 1975, geb, XXXII/621pp, € 25.00, 9783290165055
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 07, Abt. II Akademische Werke 1959-1961, Das christliche Leben, Die Kirchliche Dogmatik IV/4, Fragmente aus dem Nachlass 1959-1961
Tweedehands/Antiquarisch, met bibliotheekstempel op schutblad, zonder stofomslag

Der Band enthalt die letzten, noch nicht veroffentlichten Vorlesungen Karl Barths zur Kirchlichen Dogmatik. Sie entstanden 1959-1961 als Teil des 17. Kapitels der KD, das unter der Uberschrift 'Das Gebot Gottes des Versohners' deren Band IV/4 hatte ausmachen sollen. Die Lehre von der Taufe hat Barth selber noch kurz vor seinem Tode als Fragment dieses Buches veroffentlicht.

Ein einleitender Paragraph 'Ethik als Aufgabe der Lehre von der Versohnung' erlautert den Weg der christlichen Ethik zwischen einer gesetzlich-kasuistischen und einer nur situations gegebenen Bestimmung des menschlichen Handeins. Lehre vom christlichen Leben ist Unterweisung und Aufforderung, unsere Geschichte auf Grund der Begegnung mit Jesus Christus zu einer Entsprechung der Geschichte dieses einen wahren Gottes und wahren Menschen werden zu lassen. Grundgestalt des christlichen Handeins ist nach Barth die dem Menschen gebotene Anrufung Gottes und das weltliche Leben in dieser Anrufung. Barth hat deshalb diesen Teil seiner Ethik als Auslegung des 'Unser Vater' durchfuhren wollen. Mit der Erklarung der zweiten Bitte bricht diese Auslegung ab, so dass folgende drei Paragraphen abgeschlossen vorliegen: 'Die Kinder und ihr Vater', 'Eifer um die Ehre Gottes' und 'Der Kampf um menschliche Gerechtigkeit'.

Die Veroffentlichung dieser Fragmente istein hochst gewichtiger Beitrag zu dem neuerdings wieder entfachten Streit um die sozialen und politischen Implikationen von Barths Theologie. Ein Anhang gibt Einblick in Barths Arbeit an diesem Kapitel seiner Dogmatik: es werden Vorarbeiten und ein Uberarbeitungsversuch zu diesen Fragmenten mitgeteilt.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 07 (hg. von Hans-Anton Drewes, Eberhard Jungel), TVZ, 1976, geb, XX/536 pp, € 25.00, 9783290162023
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 08, Abt. I Predigten, Predigten 1913
Tweedehands/Antiquarisch, met bibliotheekstempel op schutblad, zonder stofomslag

Karl Barth war von 1911 bis 1921 Pfarrer in der Bauern- und Arbeitergemeinde Safenwil (Kanton Aargau, Schweiz). Er hat sich in diesen Jahren ganz dem Gemeindeaufbau, das heisst vor allem der sorgfaltigen Ausarbeitung der sonntaglichen Predigt und der Vorbereitung des kirchlichen Unterrichts gewidmet. Auf dieser Arbeit beruhen die Anfange seiner spateren Theologie, die - nach Barths eigener Aussage - 'Theologie fur die Pfarrer' sein will. Der vorliegende Band enthalt alle Predigten aus dem Jahre 1913. Die Predigttexte - oft kurze Bibelworte, zum Teil aber auch grossere Textzusammenhange (zum Beispiel Predigten uber den Propheten Amos und uber die Petrus-Geschichte) - hat Barth selbst gewahlt. Entscheidend fur die Textwahl war die exemplarische Bedeutung des biblischen Wortes und die aktuelle Gemeindesituation. Die Predigten zeichnen sich durch eine breite Auslegung des biblischen Textes und eine nicht weniger eindringliche Anleitung zum christlichen Leben aus, dabei wird immer wieder auch die Frage nach den praktisch-politischen Konsequenzen des christlichen Glaubens gestellt. Dass Karl Barth damals ein 'Religios-Sozialer' war, wird aus diesen Predigten erneut deutlich.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 08 (hg. von Gerhard Sauter, Nelly Barth), TVZ, 1994 ?, geb, XIII/719 pp, € 25.00, 9783290161019
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 09, Abt. II Akademische Werke 1925-1926, Erklarung des Johannesevangeliums, Vorlesung Munster 1925/26 und Bonn 1933
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Karl Barths Freund Eduard Thurneysen, auf dessen Anregung hin diese Vorlesung als erstes von Barths nachgelassenen exegetischen Werken in der Gesamtausgabe erscheint, sprach ihr gleichen Rang zu wie dem spateren, langst klassisch gewordenen Kommentar Rudolf Bultmanns. Mehr als ein Drittel der breit angelegten, mit Kapitel 8 abbrechenden Auslegung entfaltet allein den Prolog. Dabei beteiligt sich Barth starker als sonst am Gesprach mit der historisch-kritischen und religionsgeschichtlichen Forschung seiner Zeit. Sein hauptsachliches Interesse gilt jedoch der Frage nach der Bedeutsamkeit gerade dieses Evangeliums in seiner Eigenart fur die Verkundigung und das Bekenntnis der Kirche. So gelingt ihm eine nuancenreiche Auslegung aus einem Guss. Wie aktuell Johannes in der genannten Hinsicht ist, erwies sich 1933, als Barth mit einer kaum veranderten Wiederholung der Vorlesung fur den suspentierten Neutestamentler Karl Ludwig Schmidt einsprang. Ohne jede direkte Anspielung auf die kirchenpolitischen und politischen Ereignisse, zu denen Barth gleichzeitig in anderer Form Stellung nahm, bringt seine Auslegung die universale Reichweite des Evangeliums zu Gehor.

Der Ausgabe liegt die zweite Fassung von 1933 zugrunde. Ein textkritischer Apparat gibt uber die Urfassung. von 1925/26 Aufschluss, wo immer die Uberarbeitung anders als nur stilistisch von ihr abweicht. Angesichts der jetzt wieder in Fluss gekommenen Diskussion uber das Johannesevangelium durfte dessen letzter protestantischer Kommentar vor Bultmann besonderes Interesse beanspruchen. Er zeigt uberdies den Exegeten Barth von einer neuen Seite und lasst dessen Verhaltnis zu dem Evangelium, das dem Dogmatiker Barth immer besonders wichtig war, im Zusammenhang erkennen.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 09 (hg. von Walther Furst), TVZ, 1976, geb, XII/422 pp, € 25.00, 9783290162030
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 10, Abt. II Akademische Werke 1928 /1929 Ethik II - Vorlesung Munster 1928/29 und Bonn 1930/31
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Wahrend mit Barths Hauptwerk, der Kirchlichen Dogmatik, auch die darin eingeschlossene Ethik Fragment geblieben ist, wird mit dieser Vorlesung aus seiner mittleren Zeit eine geschlossene Darstellung dieses Themas vorgelegt. Er hat sie zu Lebzeiten nicht veroffentlicht, weil der Verfasser des 'Romerbriefs' darin noch als Vertreter der spater von ihm abgelehnten Schopfungsordnungslehre erscheint. Dennoch hat in diesem Werk bereits die gleiche revolutionare Neuerfassung und Umgruppierung der Stoffe der allgemeinen und speziellen Ethik stattgefunden, die im Hinblick auf die Lehre vom Wort Gottes Barths 'Christliche Dogmatik im Entwurf' (1927) erkennen lasst. Nicht der Mensch, das Wort Gottes als Gebot und Inanspruchnahme des Menschen ist das handelnde Subjekt, das Thema der theologischen Ethik! Auf dem schmalen Grat zwischen abstrakter Situations- und abstrakter Prinzipienethik sich bewegend, hat sich Barth hier erstmals der heute so viel verhandelten Frage nach dem Beziehungsfeld fur das sittliche Handeln gestellt. Doch tut er das in Abgrenzung gegen andere Ansatze konsequent und ausschliesslich als theologischer Ethiker. Der zweite Band stosst thematisch in Bereiche vor, zu deren Behandlung Barth spater in der 'Kirchlichen Dogmatik' nicht wieder gekommen ist. So handelt er ausfuhrlich von der Erziehung, dem Recht, der Sitte, vom Gewissen, von der Kunst, vom Humor u.a.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 10 (hg. von Dietrich Braun), TVZ, 1978, geb, XII/504 pp, € 25.00, 9783290162047
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 11, Abt. II Akademische Werke 1923/1924: Die Theologie Schleiermachers - Vorlesung Gottingen 1923/24
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Eine der letzten Veroffentlichungen Karl Barths, die umfangreichste aus seinem Todesjahr 1968, ist das Nachwort zu einer Schleiermacher-Auswahl: nichts Geringeres als die Skizze einer theologischen Autobiographie Barths unter dem Gesichtspunkt seines Verhaltnisses zu Schleiermacher. In der Tat: Friedrich Schleiermacher (1768-1834), dominierender Leitstern von Barths theologischer Jugend, spater dann Inbegriff derjenigen Theologie, der Barth seine eigene in striktem Widerspruch entgegenstellte, endlich von Freund und Feind als Ahnherr derer in Anspruch genommen, die wiederum Barth uberwinden wollen: Schleiermacher, von Barth bekampft, aber immer geachtet und nie ad acta gelegt, ist fur Barths Lebenswerk Schlusselfigur, so wie der Kontrast Schleiermacher-Barth fur die evangelische Theologie des 20. Jahrhunderts konstitutiv ist. Die jetzt erstmals veroffentlichte Schleiermacher-Vorlesung Barths aus seiner akademischen Fruhzeit ist das umfassende Dokument der Rechenschaft, die der junge Professor, uber das Ausmass der eingetretenen Entfernung selber uberrascht, von den Konsequenzen seiner fundamentalen Neubesinnung fur das Verstandnis des einst hoch verehrten Meisters gibt. Sie dokumentiert einen unwiderruflichen Bruch in der Sache, doch in Art und Ton vollstandig anders als die gleichzeitige dezidierte Generalabrechnung Emil Brunners mit Schleiermacher. Gerade weil er sich der sachlichen Distanz bewusst ist, verzichtet Barth auf eine distanzierte, systematisch-genetische Darstellung. Ausgehend von Schleiermachers Predigten in seiner Spatzeit, tastet sich Barth von der Reifegestalt zu den Anfangen, von der sonntaglichen Verkundigung zu der dahinterstehenden wissenschaftlichen Begrundung zuruck. Dieses Bemuhen, Schleiermacher von innen heraus, aus den Generalantrieben seines Denkens verstandlich zu machen, steht seinerseits in einem dramatischen Ringen mit der anderen Tendenz, sich von der sich konsolidierenden eigenen Position aus mit ihm auseinanderzusetzen. Alle diese Zuge machen das Buch - obwohl insofern Fragment, als die Zeit des Semesters zur Erfullung des eingangs aufgestellten Programms bei weitem nicht ausreichte - zu einer eminent fesselnden Lekture.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 11 (hg. von Dietrich Ritschl), TVZ, 1978, geb, XII/490 pp, € 25.00, 9783290162054
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 12, Abt. I Predigten, Predigten 1954-1967
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Die Tatsache, dass Karl Barth seit einigen Jahren hin und wieder in der Strafanstalt predigt, ist weithin bekannt geworden und hat mancherlei Echo ausgelost: Erstaunen, Befremden, Kopfschutteln, weit mehr aber Verstandnis und Freude....

Ja gewiss, vor sehr kritischen und 'nichtchristlichen' Leuten sind diese Predigten gehalten und darum - so ist man versucht fortzufahren - auch aufmerksam gehort und verstanden worden. Aber man muss es doch wohl umgekehrt sagen: weil diese Predigten so nuchtern und einfach, so klar und ohne jeden falschen Ton, so eindeutig und frohlich von der Hauptsache reden, darum sind sie von den Kritischen und Nichtchristlichen gehort und verstanden, bejaht und angenommen worden.-Martin Schwarz (1905-1990), seinerzeit Pfarrer an der Strafanstalt in Basel

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 12 (hg. von Hinrich Stoevesandt), TVZ, 1979, geb, 322 pp, € 12.50, 9783290172787
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 13, Abt. II Akademische Werke, Fides quaerens intellectum, Anselms Beweis der Existenz Gottes im Zusammenhang seines theologischen Programms. 1931
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Karl Barths Schrift 'Fides quaerens intellectum' von 1931 ist in doppelter Weise von grundlegender Bedeutung. Zum einen ist es das entscheidende Dokument der Entdeckung jener Denkbewegung, die in der 'Kirchlichen Dogmatik' klassisch durchgefuhrt wurde. Barth hat sie als die der Theologie allein angemessene bezeichnet. Zum anderen bietet es eine wegweisende Analyse und Interpretation von Anselms Argument fur die Existenz Gottes im 'Proslogion', die keine Auseinandersetzung mit dieser beruhmten Vorform des ontologischen Gottesbeweises ignorieren kann. Damit gibt dieses Buch zugleich einen Schlussel zum Verstandnis von Barths theologischer Methode und zur Interpretation von Anselms Argumentation an die Hand.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 13 (hg. von Ingolf U. Dalferth, Eberhard Jungel), TVZ, 1981, geb, XIV/220 pp, € 12.50, 9783290172473
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 14 Abt.II Akademische Werke, 1927, Die Christliche Dogmatik im Entwurf, 1. Band. Die Lehre vom Worte Gottes, Prolegomena zur christlichen Dogmatik 1927
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Die 'Prolegomena zur christlichen Dogmatik' sind die erste dogmatische Monographie Karl Barths. Sie ist, zusammen mit 'Fides quaerens intellectum', das wichtigste Dokument zwischen 'Romerbrief 1922' und der 'Kirchlichen Dogmatik'. Der Weg zu eigenen Positionen ist gekennzeichnet durch intensive Auseinandersetzungen mit der dogmatischen Tradition seit Schleiermacher und vor allem durch eine breite Aufnahme von Problemstellungen und Terminologie von den Kirchenvatern bis zur protestantischen Orthodoxie. In einem ausfuhrlichen Anmerkungsapparat werden viele theologische Grundbegriffe und Basisaussagen genauer belegt als in den meisten zur Zeit greifbaren Lehrbuchern der Dogmatik. So ist dieses Buch auch ein Kompendium fur Grundfragen der Dogmatik, geeignet fur den Lehrbetrieb.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 14 (hg. von Gerhard Sauter), TVZ, 1982, geb, XXXIV/634 pp, € 25.00, 9783290162078
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 15 Abt.V Briefe, Offene Briefe 1945-1968
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Der Form des Offenen Briefes hat sich Karl Barth mehr als ein halbes Jahrhundert lang immer wieder bedient. Manche Stucke dieser Gattung gehoren zu seinen weithin bekannten und wirksam gewordenen Veroffentlichungen. Andere sind, an verstreuten Orten gedruckt oder lediglich vervielfaltigt, nur einer beschrankten Offentlichkeit bekannt geworden. Die hier zunachst vorgelegte zeitlich spatere Halfte dokumentiert mit 96 Einzelstucken vor allem Barths intensive Anteilnahme am politischen Zeitgeschehen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 15 (hg. von Diether Koch), TVZ, 1984, geb, XIV/626 pp, € 25.00, 9783290162085
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 16, Abt.II Akademische Werke 1919, Der Romerbrief Erste Fassung (1919)
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Der Romerbrief von 1919 ist Karl Barths erstes Buch. In ihm kundigt sich die theologische Wende von der liberalen Theologie des 19. Jahrhunderts zur 'Dialektischen Theologie' der Zwanziger Jahre an. Als Gemeindepfarrer fragt Barth nach einer sachgemassen Grundlegung einer verantWortlichen Verkundigung, Unterweisung und Seelsorge. Als Zeitgenosse ist Barth bewegt von der im 1. Weltkrieg offenbar gewordenen Katastrophe eines optimistischen Kulturprotestantismus und von der Dringlichkeit des sozialen Problems. Antwort sucht Barth in einer neuen, intensiven Zuwendung zur Heiligen Schrift. Nicht zufallig ist es der Romerbrief des Paulus, an dem Barth dieses neue Hinhoren auf die Bibel einubt, also jene Schrift, die auch fur Augustinus und fur Martin Luther entscheidende Quelle fur die Reformation der Kirche gewesen ist. Die Neuauflage des seit 17 Jahren vergriffenen Buches erhellt den zweijahrigen konzentrierten Arbeitsprozess des Autors durch einen Vergleich zwischen dem Manuskriptentwurf und der zum Teil vollig neu geschriebenen Druckfassung. Sie gibt ferner zahlreiche Hinweise auf verborgene zeitgeschichtliche Auseinandersetzungen.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 16 (hg. von Hermann Schmidt), TVZ, 1985, geb, XXX/744 pp, € 25.00, 9783290162108
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 17 Abt.II Akademische Werke 1924, 'Unterricht in der christlichen Religion', Teil 1: Prolegomena, 1924
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Dreimal hat Barth Dogmatik vorgetragen: die fruheste Fassung in Gottingen und Munster 1924-1926, die zweite Fassung in Munster 1926-1928 (unter dem Titel 'Die christliche Dogmatik im Entwurf' war sie 1927 erstmals erschienen, heute ist sie im Rahmen der Gesamtausgabe als Band 14 erhaltlich), die dritte Fassung begann 1931 unter dem Titel 'Kirchliche Dogmatik' und wurde 1961 unvollendet abgebrochen. Hier wird mit Band 1 der erste Teil der fruhesten Fassung erstmals veroffentlicht. Sie wird insgesamt drei Bande umfassen. Nach Erscheinen des dritten Bandes wird damit zum ersten und auch einzigen Mal eine vollstandige Dogmatik aus der Feder Barths vorliegen.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 17 (hg. von Hannelotte Reiffen), TVZ, 1985, geb, XVI/416 pp, € 25.00, 9783290162092
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 18, Abt.I Predigten: Konfirmandenunterricht 1909-1921
Tweedehands/Antiquarisch, met bibliotheekstempel op schutblad

Karl Barth hat seinen Konfirmanden- und spater auch Praparanden- (Vorkonfirmanden-)Unterricht jedes Jahr neu und Stunde fur Stunde schriftlich vorbereitet, meist mit ausformulierten Diktatsatzen, denen sich jeweils Stichwortskizzen des ausgefuhrten Unterrichts anschliessen. Neun dieser Konfirmanden- und drei Praparandenhefte sind erhalten und werden hier erstmals publiziert. Die Texte lassen die grosse Sorgfalt erkennen, mit der sich Barth auch der katechetischen Aufgabe des Pfarramtes widmete.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 18 (hg. von Jurgen Fangmeier), TVZ, 1987, geb, XC/466 pp, € 25.00, 9783290115876
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 19, Abt.III Vortrage und kleinere Arbeiten: Vortrage und kleinere Arbeiten 1922-1925
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Kurz vor Erscheinen der neuen Fassung seines Romerbriefs begann Karl Barth im Herbst 1921 seine erste akademische Lehrtatigkeit als Honorarprofessor fur Reformierte Theologie an der Universitat Gottingen. Jetzt ging es darum, die von ihm als Einzelganger im schweizerischen Dorfpfarramt eingeleitete Umwalzung im Rahmen des akademischen Lehrbetriebs zu konsolidieren und gegen allerlei Ruckfragen und Angriffe zu verteidigen. Sein sich rasch ausbreitender Ruf fuhrte aber auch zu einer ausgedehnten Vortragstatigkeit. Dabei kam er zu Einblicken in unterschiedliche kirchliche Verhaltnisse. Die meisten Vortrage entstanden in grosstem zeitlichen Gedrange, wurden nach der mundlichen Abhaltung von Barth uberarbeitet und dann publiziert, z.T. in 'Zwischen den Zeiten'. Insgesamt entstanden in dieser Zeit Texte, denen die Bedeutung eines zweiten Grunddokuments neben dem 'Romerbrief' zukommt! Der vorliegende Band enthalt alle Vortrage, Aufsatze und Polemiken aus der Gottinger Zeit, 24 Stucke, darunter funf bisher unveroffentlichte neben solchen, die langst klassische Geltung haben. Ein ausfuhrlicher Anmerkungsapparat erschliesst Barths Quellengebrauch sowie die zahlreichen zeitgeschichtlichen Bezugnahmen und Anspielungen. Einleitungen unterrichten uber die Umstande der Entstehung der einzelnen Stucke. Das Register erleichtert das Erkennen gedanklicher Kontinuitaten und Entwicklungen innerhalb dieser Schaffensperiode. In mancher Hinsicht konnte die Uberschrift eines der kurzesten Beitrage: 'Immer noch unerledigte Anfragen' der Titel dieses ganzen Bandes sein, mit Aktualitat auch fur die heutige Zeit.

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Karl Barth Gesamtausgabe 19 (hg. von Holger Finze-Michaelsen), TVZ, 1990, geb, XIV/724 pp, € 25.00, 9783290100865
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 20, Abt.II Akademische Werke 1924/1925: 'Unterricht in der christlichen Religion' Teil 2: Die Lehre von Gott/Die Lehre vom Menschen 1924/25
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In den letzten anderthalb Jahren seiner Gottinger Lehrtatigkeit behandelte Barth erstmals das, was sein Lebensthema werden sollte: Er trug in einem dreisemestrigen Zyklus eine abgeschlossene Dogmatik vor. Sie so zu nennen war ihm als Honorarprofessor fur reformierte Theologie verwehrt. Der auf Calvin anspielende Ersatztitel, den die Gesamtausgabe zur besseren Unterscheidung von der 'Christlichen' und der 'Kirchlichen Dogmatik' ubernimmt, verhullt eher das Anliegen dieses sich seiner Kuhnheit bewussten Versuchs, gegenuber der 'religionistischen' Glaubenslehre des Neuprotestantismus einen offenbarungstheologischen Neuansatz zu wagen. Der 1985 veroffentlichten Prinzipienlehre (1924) folgt in diesem zweiten Band der erste Teil der inhaltlichen Ausfuhrung. Die Disposition nimmt manche beruhmte Entscheidungen der Kirchlichen Dogmatik vorweg, etwa die prominente Stellung der Praedestinationslehre als Herzstuck der Gotteslehre. Der Gotteslehre ist, anders als spater, auch die Schopfungs- und Vorsehungslehre integriert, wahrend eine besonders originell konzipierte Lehre von den Engeln die Anthropologie eroffnet. Stofflich schliesst sich Barth eng an die von ihm in dieser Zeit gleichsam entdeckte altprotestantische Uberlieferung an. Es ist spannend zu beobachten, wie diese mit seiner eigenen Wort-Theologie zu einem neuen Ganzen verschmilzt. Der Gottinger Vorlesungszyklus kann als die eigentliche, bisher nicht veroffentlichte Dogmatik der 'dialektischen' Theologie gelten.

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Karl Barth Gesamtausgabe 20 (hg. von Hinrich Stoevesandt), TVZ, 1990, geb, XVI/467 pp, € 25.00, 9783290101022
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 21, Abt.III Vortrage und kleinere Arbeiten: Vortrage und kleinere Arbeiten 1905 - 1909
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Der nach der chronologischen Abfolge erste Band der Abteilung III der Gesamtausgabe umfasst alle der Gattung zugehorenden Arbeiten Barths aus seiner Studentenzeit (1904-1908) sowie aus seiner Zeit als Hilfsredaktor der 'Christlichen Welt' in Marburg (1908/09). Der in spateren Jahren gegen Barth geausserte Verdacht, seine Reserve gegenuber der historisch-kritischen Exegese beruhe u.a. auf mangelnder Beherrschung ihrer Technik, findet in den studentischen Arbeiten eine uberraschende Widerlegung. Der junge Student handhabt diese wissenschaftlichen Methoden auf Anhieb brillant. Das belegen die beiden grossen Arbeiten uber die Missionstatigkeit des Apostels Paulus und uber die Vorstellung vom Descensus ad inferos eindrucklich. Auch die kurzeren Stucke befassen sich uberwiegend mit Themen der neutestamentlichen Exegese und der Kirchengeschichte. In einem Vortrag vor seiner Studentenverbindung Zofingia pladiert Barth 1906 vehement fur deren soziale Orientierung. Aus der Marburger Zeit stammen einige Rezensionen, ferner ein Vortrag uber den kosmologischen Beweis fur das Dasein Gottes sowie eine Rechenschaftsablage uber den im Studium gewonnenen Standort angesichts des bevorstehenden Ubergangs ins Pfarramt. Der Band spiegelt den Werdegang des jungen Barth vom sich handwerklich ubenden Anfanger bis zum leidenschaftlich uberzeugten Schuler Wilhelm Herrmanns mit eigenem theologischen Profil, das freilich von dem des spateren Erneuerers der evangelischen Theologie noch nichts ahnen lasst. Ein ausfuhrlicher Anmerkungsapparat erschliesst die Quellen, mit denen Barth arbeitet und die Verhaltnisse, auf die er Bezug nimmt. Eine spezielle Einleitung zu jedem Stuck schildert die Entstehungsgeschichte des betreffenden Textes und dokumentiert Reaktionen von Barths Eltern und anderer Leser auf seine Ausserungen.

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Karl Barth Gesamtausgabe 21 (hg. von Hans-Anton Drewes, Hinrich Stoevesandt, Herbert Helms), TVZ, 1992, geb, XX/446 pp, € 25.00, 9783290101305
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 22, Abt.III Vortrage und kleinere Arbeiten: Vortrage und kleinere Arbeiten 1909-1914
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Der zweite Band der Abteilung III der Gesamtausgabe enthalt in seiner ersten Halfte die Vortrage, Aufsatze und Artikel, die Barth als Hilfsprediger in Genf verfasste. Sie zeigen einerseits einen gewandten und amusanten Schreiber von journalistischer und satirischer Begabung, zum anderen einen Theologen, der zielstrebig den in der Schule W. Herrmanns eingeschlagenen Weg fortsetzt. Dementsprechend reichen die Themen von der gelehrten Abhandlung Der christliche Glaube und die Geschichte bis zum Kommentar uber tumultuose Genfer Vorgange im Zusammenhang mit der Zulassung von Spielbanken. Die zweite Halfte des Bandes dokumentiert einen folgenreichen Szenenwechsel. Sie enthalt Barths Arbeiten aus den ersten drei Jahren des Pfarramts in der aargauischen Arbeitergemeinde Safenwil. Neben Gelegenheitsreden aus dem Pfarramt, vereinzelten offentlichen Voten (z.B. zugunsten einer Geldsammlung fur die Ausrustung der Schweizer Armee mit Flugzeugen) und einigen Beitragen zur Antialkoholbewegung steht hier der erste Teil jener Texte im Vordergrund, die unter der Sammelbezeichnung sozialistische Reden kursierten. Dies sind - teils ausgearbeitet, teils nur skizziert - Vortrage und Reden, in denen Barth sich die Sache der Arbeiter und das sozialistische Gedankengut zu eigen machte, aber auch den Sozialisten das Evangelium nahezubringen versuchte. Die Einleitungen geben Auskunft daruber, wie die einzelnen Stucke entstanden und wie sie aufgenommen wurden. Ein umfangreicher Anmerkungsapparat identifiziert die Herkunft der Zitate und Anspielungen in Barths Text und erschliesst den geschichtlichen Hintergrund.

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Karl Barth Gesamtausgabe 22 (hg. von Hans-Anton Drewes, Friedrich W. Marquardt, Hinrich Stoevesandt, Herbert Helms), TVZ, 1993, geb, XX/778 pp, € 25.00, 9783290101312
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 23, Abt.II Akademische Werke 1922, Die Theologie Calvins
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Nach seiner Berufung auf den Lehrstuhl fur Reformierte Theologie der Universitat Gottingen (1921) widmete Barth die erste grosse Vorlesung der Darstellung der Theologie Calvins. Der Hauptteil der Vorlesung besteht aus einer zum grossen Teil aus Primarquellen gewonnenen minutiosen Nachzeichnung von Calvins Leben. Darin eingeflochten sind eingehende Interpretationen seiner Schriften in der Reihenfolge ihres Entstehens. Infolge ihrer Breite bricht die Darstellung bereits im Jahr 1538 ab. Ihr entscheidendes Geprage empfangt die Vorlesung durch einen tiefschurfenden, wohldokumentierten Vorbau, in welchem Barth eigenstandige Gedanken uber die theologische Bedeutung der Geschichte entwickelt. Wenn Gotteserkenntnis in der Reformation als 'ein jah auftauchendes Neues und ganz Anderes' verstanden wird, wie verhalt sie sich zur Relativitat der Geschichte? Das ist die Denkaufgabe, der sich Barth - im Anschluss an die Auslegung des Romerbriefs - stellt. In einem ersten Durchgang wird die Reformation sowohl gegen das Mittelalter wie auch gegen die Neuzeit abgehoben im Bild der Vertikale, die senkrecht auf die Horizontale menschlichen Denkens und Tuns trifft. Der zweite Durchgang zeigt den Unterschied zwischen der Reformation 'erster Wendung' (Luther) und derjenigen 'zweiter Wendung' (Zwingli, Calvin): die geschichtliche Aufgabe der letzteren ist die 'Auseinandersetzung mit dem Mittelalter-Neuzeit-Problem der Ethik, das bei Luther gleichsam fur eine Sekunde zwischen den Zeiten suspendiert erscheint'. Diese weite Perspektive verleiht dem Text eine Spannkraft, die auch dort nie nachlasst, wo Barth Calvins Leben in liebevoller Kleinmalerei vor uns ausbreitet und seinen Gedankengangen bis in feinste Verastelungen folgt.

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Karl Barth Gesamtausgabe 23 (hg. von Hans Scholl), TVZ, 1993, geb, XX/582, € 25.00, 9783290108540
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 24, Abt. III Vortrage und kleinere Arbeiten, Vortrage und kleinere Arbeiten 1925-1930
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Vom Herbst 1925 bis zum Fruhjahr 1930 bekleidete Karl Barth - nach der unterprivilegierten Stellung als Honorarprofessor fur Reformierte Theologie in Gottingen - zum ersten Mal ein Ordinariat: an der Evangelisch-theologischen Fakultat der Universitat Munster in Westfalen. Die Tatigkeit in Munster vermittelte ihm, u.a. durch die Nachbarschaft der Katholisch-theologischen Fakultat, die neue Erfahrung eines direkten Kontaktes mit dem romischen Katholizismus auf akademischer Ebene. Am Ende der Zeit in Munster steht der scharf polemische Artikel 'Quo usque tandem...?', mit dem er als Kritiker der offiziosen Selbstdarstellung der deutschen evangelischen Kirche in die Schlagzeilen kam. Dieser Vorgang nimmt sich nachtraglich aus wie das erste Vorspiel zu Barths Beteiligung am Kirchenkampf der Jahre ab 1933. Die Spannweite der hier vollstandig dargebotenen kleineren Arbeiten aus dieser Zeit ist gross. Sie reicht von beruhmt gewordenen Vortragen wie 'Kirche und Kultur' (1926), 'Der Begriff der Kirche' (1927), 'Der romische Katholizismus als Frage an die protestantische Kirche' (1928), 'Schicksal und Idee in der Theologie' (1929) bis zu Gelegenheitsarbeiten. Neben einigen kleineren enthalt der vorliegende Band auch drei grossere, bisher unveroffentlichte Texte: 'Die Theologie und der heutige Mensch' (1927), 'Theologische und philosophische Ethik' (1930) sowie 'Gottes Offenbarung nach der Lehre der christlichen Kirche' (1927). Spezielle Einleitungen geben uber die Entstehungsgeschichte jedes Stucks Auskunft. Ausfuhrliche Register machen Kontinuitat und Neueinsatze in der Thematik erkennbar.

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Karl Barth Gesamtausgabe 24 (hg. von Hermann Schmidt), TVZ, 1993, geb, XIX/609 pp, € 30.00, 9783290109523
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 25, Abt. IV Gesprache, Gesprache 1959-1962
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Schon 1931 bemerkte Dietrich Bonhoeffer uber Barths freie Rede im Gesprach: 'Es ist da eine Offenheit und eine Bereitschaft fur den Einwand, der auch auf die Sache zielen soll, und dabei eine derartige Konzentration und ein ungestumes Drangen auf die Sache, der zuliebe man stolz oder bescheiden, rechthaberisch oder vollig unsicher reden kann.'

Besonders in seinem letzten Lebensjahrzehnt hat der Basler Theologe die Gattung des freien Gesprachs geschatzt und mit mannigfachen Gesprachspartnern praktiziert, sei es in Form von Diskussionen mit verschiedenen Gruppen, sei es in Gestalt von 'Fragebeantwortungen' und Interviews. Interessant sind die Gesprache mit Vertretern der Gemeinschaftsbewegung: mit Pietisten, Methodisten und Herrnhutern, die Diskussionen und Interviews in den USA. Eine spezielle Perle ist das Gesprach mit evangelischen Buchhandlern uber 'Moglichkeiten der Kirche im totalen Staat' und uber 'das Alter'. Karl Barth wird in diesen Gesprachen noch unmittelbarer und lebendiger prasent als in seinen Buchern. Herausgefordert durch Fragen und Gegenvoten, aussert er sich zu Fragen des Glaubens und des Christenlebens, zu theologischen Problemen, zu aktuellen Vorgangen in Kirche und Politik, zu seinem Lebensweg und Werk. Das alles mit Freude an der Sache und in einer so eingangigen Sprache, dass die Texte nicht nur theologischen Kennern neue Einblicke vermitteln, sondern auch sogenannte Laien zum Mitgehen und Nachdenken beflugeln.

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Karl Barth Gesamtausgabe 25 (hg. von Eberhard Busch), TVZ, 1995, geb, XVIII/569 pp, € 30.00, 9783290109271
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 26, Abt. I Predigten, Predigten 1935-1952
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Karl Barth hob auch nach seinem Ubertritt ins akademische Lehramt immer wieder hervor, die Wurzel seiner theologischen Einsichten liege in der Predigtaufgabe des Pfarrers und in der Verlegenheit, die ihm diese Aufgabe zunehmend bereitet habe. Gerade darum blieb er trotz immenser Verpflichtungen als Professor dieser ursprunglichen Aufgabe treu. Nach dem Antritt seiner Professur in Basel im Herbst 1935 war er regelmassiger Gastprediger auf den Kanzeln seiner Freunde Eduard Thurneysen und Wilhelm Vischer im Basler Munster und in der Kirche St. Jakob, sowie gelegentlich an anderen Orten der Schweiz und bei aussergemeindlichen Anlassen in Basel. Er predigte auch auf Auslandsreisen in Frankreich, England, Rumanien und Ungarn und wahrend der beiden Gastsemester in Bonn 1946 und 1947 und in verschiedenen anderen vom Krieg verwusteten deutschen Stadten. Einzig in den Jahren 1948-1953 reduzierte er seine Predigttatigkeit auf ein Minimum, bevor er sie 1954, nunmehr fast ausschliesslich in der Basler Strafanstalt, wieder aufnahm.

Der vorliegende Band enhalt samtliche erhaltenen Predigten Barths aus der Basler Professorenzeit mit Ausnahme der bereits veroffentlichten (Gesamtausgabe Band 12: Predigten 1954-1967). Im Unterschied zu seiner Gewohnheit im Pfarramt predigte Barth nun nicht mehr nach einem ausgeschriebenen Manuskript, sondern nach relativ ausfuhrlichen Stichwortkonzepten. Die meisten hier dargebotenen Predigten beruhen auf autorisierten Stenogrammen. Der Band enthalt aber auch zahlreiche Predigten in Stichwortfassung. Die Sammlung wird erganzt durch einige Kasualreden, unter anderem durch die (von ihm selbst wortlich ausgeschriebene) Predigt beim Begrabnis seines Sohnes Matthias, sowie durch eine Reihe von Artikeln vorwiegend zu kirchlichen Feiertagen.

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Karl Barth Gesamtausgabe 26 (hg. von Hartmut Spieker, Hinrich Stoevesandt), TVZ, 1996, geb, XVI/488 pp, € 30.00, 9783290109813
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 27, Abt. I Predigten, Predigten 1915
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1915 zeigen sich bei Barth erste deutliche Spuren der Abkehr von den liberalen Anfangen und der Hinwendung zu jener Theologie, die dann in den beiden Auslegungen des Romerbriefs allmahlich ihre Gestalt gewinnt. Die nahezu allsonntagliche Predigt des Safenwiler Pfarrers ist Schauplatz einer Theologie im Werden. Die sorgfaltig ausgearbeiteten Niederschriften der Predigten sind das unmittelbarste und ausfuhrlichste Zeugnis der Entwicklung ihres Autors. Die beiden bisher in der Gesamtausgabe erschienenen Predigt-Jahrgange 1913 und 1914 dokumentieren noch mehr oder weniger ungebrochen den 'Schulsack': die begierig, wenn auch eigenstandig ubernommene Theologie, die Barth bei seinem Marburger Lehrer Wilhelm Herrmann gelernt hatte. Dazu kam vom Sommer 1914 an sein Ringen um eine angemessene Interpretation des Weltkriegs. Mit dem Jahr 1915 brechen sich, noch sporadisch und zogernd, neue Einsichten Bahn. Eine handfeste Bezogenheit auf den Alltag des Dorfs ist unvermindert spurbar, die Herausforderung durch den Krieg bleibt weiterhin auf der Tagesordnung, tritt aber deutlich zuruck. Die Auslegung des biblischen Texts ist noch nicht Barths zentrales homiletisches Anliegen. Aber in manchen Zugen, so etwa in der jetzt ofters verwendeten Rede vom 'lebendigen Gott' (Hermann Kutter) ist die Suche nach einer fundamental neuen Orientierung spurbar. So sind die Predigten dieses Jahres neben ihrer erfrischenden Lebens- und Gemeindenahe mit gelegentlich sehr temperamentvoll-kritischen Ausbruchen ein theologiegeschichtliches Dokument von Rang. Nur eine einzige von allen Predigten dieses Jahrgangs wurde bisher gedruckt, ihre vollstandige Veroffentlichung schliesst eine Lucke.

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Karl Barth Gesamtausgabe 27 (hg. von Hermann Schmidt), TVZ, 1996, geb, XVI/563 pp, € 30.00, 9783290109998
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 28, Abt. IV Gesprache, Gesprache 1964-1968
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Schon 1931 bemerkte Dietrich Bonhoeffer uber Barths freie Rede im Gesprach: 'Es ist da eine Offenheit und eine Bereitschaft fur den Einwand, der auch auf die Sache zielen soll, und dabei eine derartige Konzentration und ein ungestumes Drangen auf die Sache, der zuliebe man stolz oder bescheiden, rechthaberisch oder vollig unsicher reden kann.'

Besonders in seinem letzten Lebensjahrzehnt hat der Basler Theologe die Gattung des freien Gesprachs geschatzt und mit mannigfachen Gesprachspartnern praktiziert, sei es in Form von Diskussionen mit verschiedenen Gruppen, sei es in Gestalt von 'Fragebeantwortungen' und Interviews. Interessant sind die Gesprache mit Vertretern der Gemeinschaftsbewegung: mit Pietisten, Methodisten und Herrnhutern, die Diskussionen und Interviews in den USA. Eine spezielle Perle ist das Gesprach mit evangelischen Buchhandlern uber 'Moglichkeiten der Kirche im totalen Staat' und uber 'das Alter'. Karl Barth wird in diesen Gesprachen noch unmittelbarer und lebendiger prasent als in seinen Buchern. Herausgefordert durch Fragen und Gegenvoten, aussert er sich zu Fragen des Glaubens und des Christenlebens, zu theologischen Problemen, zu aktuellen Vorgangen in Kirche und Politik, zu seinem Lebensweg und Werk. Das alles mit Freude an der Sache und in einer so eingangigen Sprache, dass die Texte nicht nur theologischen Kennern neue Einblicke vermitteln, sondern auch sogenannte Laien zum Mitgehen und Nachdenken beflugeln.

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Karl Barth Gesamtausgabe 28 (hg. von Eberhard Busch), TVZ, 1997, geb, XVII/646, € 30.00, 9783290171360
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 30, Abt. II Akademische Werke, Die Theologie der reformierten Bekenntnisschriften 1923
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Diese Vorlesung aus dem Sommersemester 1923 gehort zusammen mit jener uber die Theologie Calvins aus dem Sommer 1922 und jener uber die Theologie Zwinglis aus dem Winter 1922/23 in die Reihe derer, mit denen der 1921 aus dem Pfarramt auf die Gottinger Professur fur reformierte Theologie berufene Karl Barth sich die wissenschaftlichen Grundlagen fur das Spezifische seines Lehrauftrags erarbeitete. Anders als in den beiden Vorsemestern, in denen die Ausfuhrung seines Vorhabens Fragment blieb, gelang ihm diesmal eine abgeschlossene Darstellung des Stoffes. Beeindruckend ist bei der Behandlung der nach Abfassungszeit und -ort, Umfang, Zweckbestimmung, theologischem Rang und wirkungsgeschichtlicher Bedeutung hochst heterogenen Texte die Liebe zum Detail, die Barth mit dem zielsicheren Verfolgen einiger grosser Linien zu vereinen weiss. Ausgehend von einer eingehenden Untersuchung der unterschiedlichen Funktion kirchlich-offizieller Bekenntnisschriften in der reformierten Tradition gegenuber dem Luthertum gruppiert der Verfasser die Dokumente des 16.-19. Jahrhunderts unter vier Gesichtspunkten: 1. In welcher vom Luthertum abweichenden Akzentuierung sie die Auseinandersetzung mit der Lehre der vorreformatorischen und romisch-katholischen Kirche fuhren, 2. was sich dabei als charakteristisch reformiert herausschalt, wie sich das im Lauf der Zeit und an verschiedenen Orten durchhalt oder auch abschwacht und verwassert, 3. in welchen theologischen Sachfragen, uberraschend fur den distanzierten Betrachter einer spateren Zeit, die Differenzen mit den Lutheranern ausgetragen wurden, 4. Mit welchem Antrieb auf reformiertem Boden der Abwehrkampf gegen das im hollandischen Arminianismus sich ankundigende moderne Christentum gefuhrt wurde. Die Scharfe des historischen Blicks fur die reichen Nuancen der Bekenntnisbildung verbindet sich mit der theologischen Leidenschaft, die darauf aus ist, die bleibende Aktualitat der in den Bekenntnissen zur Sprache kommenden Thematik von dem Anschein ihrer geschichtlichen Abstandigkeit und Verstaubtheit zu befreien. Die erstmalige Veroffentlichung ergibt ein Buch von erquickender Frische, das eine geradezu spannende Lekture gewahrleistet.

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Karl Barth Gesamtausgabe 30 (hg. von Eberhard Busch), TVZ, 1998, geb, XIV/376 pp, € 30.00, 9783290171575
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 31, Abt. I Predigten, Predigten 1921-1935
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Die Jahre 1921-1935 sind die Zeit, in der Karl Barth an drei deutschen Universitaten - Gottingen (1921-1925), Munster (1925-1930) und Bonn (1930-1935) - lehrte, bis er im Sommer 1935 vom nationalsozialistischen Staat seines Amtes enthoben wurde. In allen drei Stadten und zunehmend auch als Gastprediger an anderen Orten stand er neben seiner Lehr- und Vortragstatigkeit regelmassig auch auf einer Kanzel, die er ja erklartermassen als den eigentlichen Bewahrungsort der Theologie ansah. Die 14 Jahre in Deutschland sahen seine Entwicklung vom akademischen Anfanger auf der Suche nach Konsolidierung der Erkenntnisse, mit denen er sich aus dem einst von ihm selbst mit Uberzeugung verfochtenen theologischen Liberalismus gelost hatte, zum hochgeachteten Lehrer einer wachsenden studentischen Anhangerschaft und kirchlichen Offentlichkeit und Verfasser der ersten Bande seiner Kirchlichen Dogmatik. Die Predigten spiegeln diese Entwicklung der Lehre bis zur Reife in der Unmittelbarkeit der gottesdienstlichen Anrede. Diejenigen der letzten beiden Jahre, nunmehr haufig auf auswartigen Kanzeln und wiederholt bei besonderen Veranstaltungen der Bekennenden Kirche gehalten, sind bewegende Zeugnisse des beginnenden deutschen Kirchenkampfes aus dem Munde eines der tonangebenden Sprecher des Widerstandes gegen das Eindringen der staatlich verordneten Ideologie in die Kirche. Die Predigten der spateren Jahre fanden meist rasche Verbreitung durch den Druck, aus der Fruhzeit finden sich in dem vorliegenden Band zahlreiche Erstveroffentlichungen. Den Predigten zur Seite gehen (wie in den fruher erschienenen Gesamtausgabe-Banden der Abteilung I aus den Jahren 1935-1952 bzw. 1954-1967) Artikel, die Barth vornehmlich zu kirchlichen Feiertagen in verschiedenen Zeitungen veroffentlicht hat und die zum Teil bis jetzt kaum mehr greifbar waren. Zwischen diese beiden Gattungen tritt, einmalig in diesem Band, eine weitere von besonderer Dichte und Leuchtkraft: Bibelstunden, die Barth in Munster 1926 als Gast der Christlichen Studenten-Vereinigung und dann in Bonn an vier Abenden im Dezember 1934, soeben von seiner Professur suspendiert, uber das 1. Kapitel des Lukasevangeliums vor seinen Studenten hielt. In unverbrauchter Direktheit bringen alle diese Predigten, Bibelstunden und Artikel die biblischen Texte zum Sprechen und vermitteln auch Lesern, die schwerlich zu fachtheologischen Buchern greifen, die Botschaft, deren Erkenntnis das Lebenswerk dieses grossen Theologen diente.

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Karl Barth Gesamtausgabe 31 (hg. von Holger Finze-Michaelsen), TVZ, 1998, geb, XXII/694 pp, € 30.00, 9783290171636
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 32, Abt. I Predigten, Predigten 1917
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Im Jahr 1917 wachsen in der Schweiz die Spannungen: Ringsum tobt der 1. Weltkrieg. Armut bedrangt immer grossere Teile des Volkes. Die Lebensmittelpreise steigen. Unternehmer machen Riesengewinne beim Export in kriegfuhrende Lander. Die Arbeiterschaft organisiert sich in Gewerkschaften. Gegen Jahresende erweckt die Revolution in Russland gebannte Aufmerksamkeit. Vertragt sich diese bis zum Zerreissen gespannte Situation mit dem Glauben an einen Gott der Liebe und Gerechtigkeit? 'Wer erwartet heute von der Kirche etwas Anderes als Unehrlichkeit?', fragt Karl Barth seine Safenwiler und mutet sich selbst und seiner Gemeinde ein Ausserstes an Ehrlichkeit zu. Dem Freund Eduard Thurneysen schreibt er von der 'apriorischen Unmoglichkeit unseres Predigens'. 'Das Predigen fallt mir all die Zeiten immer schwerer.' Wahrend die Bemuhungen, mit Hilfe des Romerbriefs eine 'ganz andere theologische Grundlegung' zu finden, nur schleppend vorwartsgehen, bildet die Verpflichtung zur Verkundigung einen kraftigen Antrieb fur die allwochentliche Predigtarbeit und gibt den Predigten Ernst und Kraft. Doch der Marburger Lehrer und Freund Martin Rade beklagt das 'prophetische Selbstbewusstsein' der beiden. Was es damit tatsachlich auf sich hat, wird besonders deutlich an den sieben Predigten Barths uber Jeremia 1. Motiv und Sinn seines Engagements fur die Sozialdemokratie - er sieht sich mehrfach in ortliche Auseinandersetzungen hineingezogen - lasst sich authentisch an der Ansprache zur Beerdigung eines Safenwiler Gewerkschafters studieren. Sie ist den 49 Predigten des Jahrgangs 1917 beigegeben, von denen 43 hier erstmals veroffentlicht werden. Zeitgeschichtliche und literarische Anspielungen werden in den Anmerkungen erlautert.

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Karl Barth Gesamtausgabe 32 (hg. von Hermann Schmidt), TVZ, 1999, geb, VI/442 pp, € 30.00, 9783290172039
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 33, Abt. V Briefe, Karl Barth - Emil Brunner, Briefwechsel 1916-1966
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In den uber 170 Karten und Briefen, die Karl Barth und Emil Brunner zwischen 1916 und 1966 wechselten, spiegeln sich 50 Jahre Theologiegeschichte - und in den Jahren des deutschen Kirchenkampfes und der Selbstbehauptung der Schweiz im Zweiten Weltkrieg auch ein aufregendes Stuck europaischer Geschichte. Zugleich zeigt uns der Briefwechsel als Dokument einer zeitweise von heftigen Gegensatzen bewegten Freundschaft zwei eindrucksvolle Charakterkopfe. Immer neu geht die Auseinandersetzung um die Grundfragen: Was ist die Sache der Theologie - im Gegenuber zu Philosophie, Kultur und Gesellschaft? Wie findet die Kirche zu ihrer Sache? Und wie findet sie zu ihrer lebendigen Gestalt? Was ist ihre Verantwortung gegenuber dem Staat? Und wie bewahrt sie sich in den gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen? Der Briefwechsel fuhrt so mitten hinein in die Weggemeinschaft und das Spannungsfeld der Dialektischen Theologie. Die theologischen Themen der Zeit werden hier in lebhafter Unmittelbarkeit diskutiert: der Religiose Sozialismus, die Kritik am Neuprotestantismus, das Problem von Schrift und Offenbarung, spater die Frage der naturlichen Theologie, die Barmer Theologische Erklarung und die Oxford-Gruppenbewegung, die Stellung zum Hitlerstaat und zum Kalten Krieg. In geradezu dramatischer Weise reden und ringen die Freunde miteinander, sie reiben sich hart aneinander und lassen sich doch nicht los. Der bewegende Schlusspunkt der Beziehung ist der Zuspruch des barmherzigen Ja-Worts Gottes an den sterbenden Brunner. So wirft der Briefband nicht nur neues Licht auf die Dialektische Theologie, die ein bestimmender Faktor der Theologiegeschichte des 20. Jahrhunderts war. Er fuhrt zugleich an Brennpunkte theologischen Fragens auch in der Gegenwart.

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Karl Barth Gesamtausgabe 33 (hg. von Eberhard Busch), TVZ, 2000, geb, XXVI/4/506 pp, € 30.00, 9783290172022
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 34, Abt. V Briefe, Karl Barth - Eduard Thurneysen. Briefwechsel, Band III: 1930-1935
Tweedehands/Antiquarisch, zgan/ wie neu

Mit den Briefen aus den Jahren 1930-1935 findet die Veroffentlichung des Briefwechsels zwischen den Freunden Barth und Thurneysen nach langer Pause ihre Fortsetzung. Den Anfang hatte mit den beiden 1973 und 1974 herausgegebenen Banden (1913-1921 und 1921-1930) Eduard Thurneysen selbst gemacht. Sein Tod im Jahr 1974 unterbrach die Publikation zwar fur lange Zeit. Nun bot sich aber die Chance, die Korrespondenz aus den ereignisreichen Jahren von Barths Ubernahme der Bonner Professur bis zu seiner Entlassung anders darzubieten als die fruhere. Thurneysen sah sich noch aus personlichen Rucksichten zu z.T. starken Kurzungen veranlasst. Dagegen wird der Briefwechsel in diesem Band nun vollstandig und ungekurzt wiedergegeben - einschliesslich der Briefe, die Barths Mitarbeiterin Charlotte von Kirschbaum, oft in Barths Vertretung, an Thurneysen schrieb und von ihm erhielt. Auch in die schweren Konflikte, in die das enge Verhaltnis zwischen ihr und Barth sie beide, Barths Frau Nelly und auch den gemeinsamen Freund in Basel brachte, gewahrt der Briefwechsel einen offenen Einblick. In den ersten Jahren uberwiegt in diesen Briefen die heitere Gelassenheit breiten Erzahlens - eine reich fliessende Quelle auch fur das, was sich in den weiteren Lebenszusammenhangen der Freunde abspielte. Als dann aber in Deutschland unter dem Druck des NS-Regimes alte und neue innerkirchliche Gegensatze zu Entscheidungen drangen, spiegeln die zeitweise fast taglichen Mitteilungen die steigende Spannung der Lage in rasch wechselnden Momentaufnahmen: auf der einen Seite die Innenperspektive eines an fuhrender Stelle Beteiligten mit seinen dezidierten Urteilen, auf der anderen die Aussenansicht des treuen Weggefahrten jenseits der Grenze, der Barths einsamen Weg meist vorbehaltlos mitging, bisweilen aber auch zur Massigung riet. Hinter den bekannten, in der Offentlichkeit vertretenen Positionen, die Geschichte gemacht haben, erscheinen menschliche Gesichter mit ihren Leidenschaften und Anfechtungen. Ein ausfuhrlicher Anmerkungsapparat, der den aktuellen Stand der Forschung umfassend berucksichtigt, erhellt die Hintergrunde der in den Briefen erwahnten Ereignisse und vermittelt alle sonstigen zum Verstandnis der Texte erforderlichen Informationen.

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Karl Barth Gesamtausgabe 34 (hg. von Caren Algner), TVZ, 2000, geb, XLIV/4/986 pp, € 35.00, 9783290165048
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 35, Abt. V Briefe, Offene Briefe 1909-1935
Tweedehands/Antiquarisch, zgan/ wie neu

Der Band vereinigt 39 gedruckte, bisher meist kaum zugangliche Texte, deren historischer Kontext durch Einleitungen und Anmerkungen erschlossen wird. Sie zeigen den jungen Schweizer Pfarrer, der die geltende Wirtschaftsordnung in Frage stellt und die religiose Deutung des Krieges angreift, und den Professor in Deutschland, der die neue Theologie Gegnern und Anhangern in Grundlagen und in Einzelheiten verdeutlicht. Der Bogen spannt sich von der Auseinandersetzung mit den einflussreichen liberalen Theologen Martin Rade und Adolf von Harnack zu der scharfen Kritik am Programm der Deutschen Christen im Briefwechsel mit Gerhard Kittel, von der kompromisslosen Ablehnung volkischer Thesen Emanuel Hirschs zu der ebenso deutlichen Parteinahme fur den von der politischen und kirchlichen Rechten geachteten Gunther Dehn, von der Erlauterung seiner Haltung zu Staat und Militar, die Barth in der Schweiz abzugeben hatte, zu den Erklarungen zur Frage des Eides auf den 'Fuhrer', die schliesslich zu Barths Vertreibung aus Deutschland fuhrten. Die Offenen Briefe profilieren das Bild des Theologen Karl Barth. Sie korrigieren zugleich das Zerrbild des unpolitischen Professors. Fur Barth gehorten die Verteidigung der theologischen Grundlagen und der Kampf gegen kirchliche und politische Irrtumer zusammen. Deshalb stellte sich Barth 1931 neben ein Opfer fruhen NS-Terrors und grenzte sich von Anfang an gegen deutsch-nationale und deutsch-christliche Mitlaufer Hitlers ab. So leiten diese Texte dazu an, die Frage nach dem Zusammenhang zwischen den theologischen Grundentscheidungen und deren konkreter Bewahrung in Ja und Nein neu zu bedenken.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 35 (hg. von Diether Koch), TVZ, 2001, geb, XVI/396 pp, € 35.00, 9783290171643
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 36, Abt. V Briefe, Offene Briefe 1935-1942
Tweedehands/Antiquarisch, zgan/ wie neu

Von 1935-1942 schrieb Barth 44 Offene Briefe, die Halfte davon an Empfanger in der Schweiz und in Deutschland, die ubrigen in 10 andere Lander, fast alle in direkter oder indirekter Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Barth warnte vor dessen kriegerischem Imperialismus und ermutigte einzelne Christen, Kirchen, Volker und Regierungen zu beharrlichem Widerspruch und Widerstand. Von den Briefen ist der nach Prag an Professor Hromadka unmittelbar vor dem Munchner Abkommen 1938 mit dem Aufruf auch zu militarischem Einsatz fur das Recht ebenso beruhmt wie beruchtigt. Andere wurden nur in begrenztem Umfeld bekannt, viele blieben bisher weitgehend unbekannt. In diesem Band, in dem sie in z.T. ausfuhrlichen Einleitungen und Anmerkungen in ihren historischen und biographischen Kontext hineingestellt werden, sind sie alle vereinigt. So zeigt sich bei aller formeller Verschiedenheit inhaltlich eine Linie: von der Rechtfertigung in Gottes Gerechtigkeit und Menschenrecht und also gegen jede Menschenverachtung, insbesondere gegen den Antisemitismus. Die offenen Briefe stellen neu die Frage, wie christlicher Glaube, theologische Erkenntnis und politische Klarsicht sich gestern und heute zueinander verhalten.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 36 (hg. von Diether Koch), TVZ, 2001, geb, XX/472 pp, € 35.00, 9783290172138
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 37, Abt. I Predigten, Predigten 1918
Tweedehands/Antiquarisch, zgan/ wie neu

1918 wurde fur Karl Barth das Jahr des Romerbriefs: 1916 begonnen, wurde das erste Manuskript im Sommer 1918 fertig und sogleich zu dem Ende 1918 erscheinenden Buch umgearbeitet. 1918 war aber auch das Jahr, in dem der Erste Weltkrieg unter grossen Erschutterungen zu Ende ging. Im November entluden sich die sozialen Spannungen in der Schweiz in einem Generalstreik, um den es in der Folge in Safenwil zu scharfen Gefechten in der Kirchenpflege und in der von Barth geleiteten Sozialfursorgekommission kam, welche die Folgen der heftigen Grippewelle lindern sollte.

Vieles davon klingt in den 44 Predigten dieses Jahrgangs an. Vor allem aber bieten sie ein eindrucksvolles Bild der mit der Arbeit am Romerbrief verbundenen theologischen Reorientierung: sie zeigen, wie Barth immer wieder um ein neues Verstehen der Bibel ringt und eben von daher auch ein besseres Verstandnis fur das Zeitgeschehen und fur das Leben seiner Gemeinde zu gewinnen versucht. Die Intensitat dieser Arbeit dokumentiert sich auch daran, dass Barth mehrere Predigten sofort uberarbeitete, so dass sie in zwei Fassungen vorliegen. So machen diese Predigten - unter denen neben drei Predigten zu Romer 12,1-2 und der kursorischen Auslegung von Matthaus 8 die Adventspredigten uber Johannes 1,1-5 besonders zu erwahnen sind - in einzelnen Schritten eine hermeneutisch-exegetische Arbeit sichtbar, die Theologie und Kirche entscheidend verandern sollte.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 37 (hg. von Hermann Schmidt), TVZ, 2002, geb, 304 pp, € 30.00, 9783290172190
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 38, Abt. II Akademische Werke, Unterricht in der christlichen Religion Teil 3: Die Lehre von der Versohnung/Erlosung 1925/26
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Mit dem dritten Band der Gottinger Vorlesungen liegt Karl Barths fruheste Dogmatik - die erste Vorstufe seines Hauptwerks 'Die Kirchliche Dogmatik' - geschlossen vor. Es handelt sich aber um wesentlich mehr als nur um eine Vorstufe: Da Barths spatere Dogmatiken beide nicht vollendet wurden, findet sich hier die einzige vollstandige Darstellung des gesamten dogmatischen Lehrstoffes aus seiner Feder - einschliesslich der Eschatologie!

Der Band enthalt die Lehre von der Versohnung, deren Kernstuck, die Christologie, so viel Raum einnahm, dass Barth das Schlusskapitel mit der Lehre von der Erlosung auf das Wintersemester 1925/26 verschieben musste. Nach Munster berufen, trug er dieses dort einstundig vor, es ist als Nachtrag im Band enthalten.

Der Titel - eine wortliche Ubersetzung von Calvins Institutio christianae religionis - verdankt sich dem Verbot seiner lutherischen Fakultatskollegen, einfach Dogmatik ohne den Zusatz 'reformiert' anzuzeigen. Diese konfessionalistische Einschrankung aber wollte Barth seinerseits nicht. So las er eben 'Unterricht in der christlichen Religion'...

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 38 (hg. von Hinrich Stoevesandt), TVZ, 2003, geb, 530 pp, € 35.00, 9783290172459
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 39, Abt. I Predigten, Predigten 1919
Tweedehands/Antiquarisch, zgan/ wie neu

Die 52 Predigten des Jahrgangs 1919 dokumentieren nicht nur die von Woche zu Woche unablassig weitergetriebene Bemuhung um sachgemasses Verstehen der Bibel, sie zeigen Barth auch als Pfarrer und Seelsorger in seiner Gemeinde. Eben von der Anrede und dem Anspruch der Bibel her wird er prononciert Zeitgenosse.

Die tiefen politischen und sozialen Erschutterungen und die Hoffnungen dieses ersten Nachkriegsjahres werden im Lichte der grossen Veranderung thematisiert, die das Wort 'Gnade' anzeigt. In ihrem Horizont deutet Barth die Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit, nach Freiheit und Gemeinschaft, welche die Menschen in dieser Zeit, ob sie es wissen oder nicht, in einer Richtung eint.

Ein Zeichen fur die Intensitat und fur den methodischen Anspruch dieser Arbeit am Verstehen sind die Predigtreihen uber Matthaus 9 und Matthaus 18 und vor allem die vom Mai bis zum September 1919 unternommene fortlaufende Auslegung des Epheserbriefes. Auf diese Weise versuchte Barth die in der Arbeit am Romerbrief gewonnenen Einsichten im Zusammenhang zu uberprufen, zu prazisieren und zu vertiefen.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 39 (hg von Hermann Schmidt), TVZ, 2003, geb, 490 pp, € 37.50, 9783290172688
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 40, Abt. II Akademische Werke 1922/1923, Die Theologie Zwinglis, Vorlesung Gottingen 1922/23
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Karl Barths theologiegeschichtliche Vorlesungen waren keine trockene Historie, sondern interessierte, engagierte Darstellung des Stoffes. Das bestatigt sich in den erstmals erscheinenden Zwinglivorlesungen Barths: Die Theologie Zwinglis von 1922/23 bietet nicht nur eine spannende Auseinandersetzung mit der Zurcher Form reformierter Kirche und Lehre, sondern uberdies einen bemerkenswerten Ansatz zu einem Gesamtverstandnis der Reformation in ihrem Zusammenhang mit dem Humanismus, dem romischen Katholizismus und dem Schwarmertum.

Barths Hermeneutik geschichtlicher Phanomene entfaltet und bewahrt sich in einer grossen Darstellung des Abendmahlsstreits von 1529. Hier werden Luther und Zwingli in theologisch wie geschichtlich ausserordentlich aufschlussreicher Weise gegen- und nebeneinandergestellt. Dabei wird deutlich, dass es trotz Auseinandersetzungen und gegenseitiger Polemik in den Motiven ihres Denkens Verbindendes gibt. Nicht nur an Zwingli, auch an Luther ist dabei Neues und Entscheidendes zu sehen und zu lernen. 'Als Zwingli starb, da starb mit ihm, dem uberhorten Wachter, dem abgelehnten Widersprecher auch der eigentlich lebendige, der prophetische, der reformatorische Luther. Was ubrigblieb, das gehort in die Kirchengeschichte.'

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 40 (hg. von Matthias Freudenberg), TVZ, 2004, geb, XIX/539 pp, € 37.50, 9783290173074
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 41, Abt. IV Gesprache, Gesprache 1963
Tweedehands/Antiquarisch, zgan/ wie neu

'Ich glaube, die Zeit der grossen Vortrage ist vielleicht nicht nur fur mich, sondern uberhaupt ein bisschen vorbei. Was wir notig haben, ist, dass man miteinander redet.' So sagte es der Basler Theologe Karl Barth in einem der Gesprache. Nachdem schon die Bande seiner Gesprache 1959-1962 (GA 25) und 1964-1969 (GA 28) vorliegen, folgt nun der Band mit Texten aus diesem einen Jahr 1963. In diesem Jahr, dem ersten seit Beginn seines Ruhestands nach einem hochst aktiven Arbeitsleben, hat er besonders viele solcher Gesprache gefuhrt: mit Gruppen und Einzelnen. Die davon erhalten Dokumente sind hier gesammelt. Die Gesprache fanden bei drei Besuchen in Paris, wahrend einer Reise nach Danemark und sonst zumeist in Basel und Umgebung statt. Deren Themen sind aktuelle Fragen der Theologie und der Kirche, Erlauterungen zum Verstandnis seiner Dogmatik und eine Ausfuhrungen zur politischen Ethik. In einem Gesprach kam es zu einer heftigen Kontroverse zwischen moderner Theologie und Konservativen. Das ganze Buch nimmt hinein in die lebendigen Diskussionen, denen sich der alte Barth ausgesetzt hat.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 41 (hg. von Eberhard Busch), TVZ, 2005, geb, 450 pp, € 37.50, 9783290173210
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 42, Abt. I Predigten , Predigten 1920
Tweedehands/Antiquarisch, zgan/ wie neu

1920 widmete sich Karl Barth der kritischen Uberprufung der in seiner Auslegung des Romerbriefes von 1919 neu gewonnenen theologischen Grundlagen. Einen wichtigen Anstoss dazu brachte die Lekture Overbecks, dessen 'Todesweisheit' ein Leitwort auf der weitergehenden Suche nach der rechten Gestalt theologischer Erkenntnis wurde. Die hermeneutische Revision, die Barth besonders konzentriert in den Predigten fur seine Safenwiler Gemeinde weiterfuhrte, erreichte ein neues Stadium, als er zur Erkenntnis kam, dass sein Romerbrief 'an Haupt und Gliedern reformiert werden' musse, und zu einer ganz neuen Auslegung ansetzte: zum Romerbrief von 1922, der Barth mit einem Schlag weit uber die evangelische Kirche hinaus in vielen Sprachen bekannt machte. Die 48 Predigten des Jahres 1920 spiegeln und beleuchten diesen Erkenntnisprozess. Insbesondere in den 24 Predigten zu 2Kor 1-7 wird Barths Suche nach einer wirklichen Gemeinschaft in Glauben, Erkennen und Leben deutlich, die freilich 'ganz und gar ein Gotteswerk' ist.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 42 (hg. von Hermann Schmidt), TVZ, 2005, geb, 450 pp, € 37.50, 9783290173388
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 43, Abt. V Briefe, Karl Barth - W. A. Visser 't Hooft. Briefwechsel
Tweedehands/Antiquarisch, zgan/ wie neu

'Friend, teacher and critic': So charakterisierte Visser 't Hooft, erster Generalsekretar des ORK, sein Verhaltnis zu Barth. Die vorliegende Korrespondenz dokumentiert beider Bemuhen um eine verantwortliche Stellungnahme zu den Forderungen der Zeit: Theologie und kirchliche Praxis, Kirchenkampf und Okumene, Friedens- oder Widerstandspflicht sind die Themen bis Kriegsende, die Einheit der Kirche im kalten Krieg und die okumenische Bedeutung des Verhaltnisses der Kirche zu Israel danach. Anlasslich des II. Vatikanischen Konzils kam es schliesslich zur Kontroverse um die Fuhrungsrolle im Einigungsprozess zwischen Rom und Genf.

Dieser Band erhalt zusatzlichen Reiz durch den Schriftwechsel zwischen Henriette Visser 't Hooft und Barth uber feministisch-theologische Fragen, in den auch Charlotte von Kirschbaum eintrat. Deren Briefe lassen interessante Ruckschlusse auf ihren Beitrag bei der Entstehung der Schopfungslehre der Kirchlichen Dogmatik zu.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 43 (hg. von Thomas Herwig), TVZ, 2006, geb, 465 pp, € 37.50, 9783290173869
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 44, Abt. I Predigten, Predigten 1921
Tweedehands/Antiquarisch, zgan/ wie neu

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 44 (hg. von Hermann Schmidt), TVZ, 2007, geb, XVIII/210 pp, € 37.50, 9783290174040
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Drewes, Hans-Anton (hg.)
Bibliographie Karl Barth, Band 1: Veroffentlichungen von Karl Barth
Tweedehands/Antiquarisch, met bibliotheekstempel op schutblad, verder zeer net

Hans-Anton Drewes, Dr. theol., Jahrgang 1946, war von 1997 bis Februar 2012 Leiter des Karl-Barth-Archivs in Basel.

TVZ, 1984, geb, XXXVI/470 pp, € 20.00, 9783290115524
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