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3.0.1.1 Karl Barth: Gesamtausgabe

Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 05, Abt. I Predigten, Predigten 1914
Die etwa 500 Predigten, die Karl Barth als Pfarrer des Arbeiterdorfes Stafenwil im Aargau (Schweiz) in der Zeit von 1911 bis 1921 gehalten hat, sind zum grossten Teil wortlich aufgeschrieben und erhalten. Die Publikation der Predigten im Rahmen der Gesamtausgabe beginnt mit dem Jahrgang 1914 in der Erwartung, dass er die von Barth wiederholt bezeichnete Erschutterung seines theologischen Selbstverstandnisses durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges deutlich mache.

In der ersten Jahreshalfte sieht man Barth bei der Entfaltung eines theologischen Programms fur die Gemeinde: in 6 Predigten uber Romer 1,16 entwirft er eine Art 'Wesen des Christentums', das sodann in einer fortlaufenden Auslegung der Passionsgeschichte nach Matthaus vergegenwartigt und nach Ostern in vier Predigten uber Matthaus 6,33 ethisch zugespitzt wird. Im August 1914 zerbricht mit dem volligen Versagen von Theologie und Kirche, von Humanismus und Sozialismus fur Barth die Synthese zwischen liberalem Kulturidealismus und religiosem Sozialismus: nachdem der Mensch sich im Krieg offenbart hat als der, der er in Wirklichkeit ist, gilt es ganz neu nach dem Wort und dem Willen Gottes zu fragen. Diese neue Theologie entsteht allmahlich von Woche zu Woche beim Predigen.

So stellen diese Predigten neu es, uberraschendes Material zur Biographie der fruhen Jahre Barths und zur Theologiegeschichte bereit, das der sorgfaltigen Erschliessung bedarf und sich einseitiger Inanspruchnahme widersetzt. Sie wollen aber nicht nur als historische Dokumente gelesen werden, sondern als das, was sie sind: Verkundigung.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 05 (hg. von Jochen Fahler, Ursula Fahler), TVZ, 2. Aufl. 1999, geb, XI/668 pp, € 92.50, 9783290161002
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 11, Abt. II Akademische Werke: Die Theologie Schleiermachers 1923/1924
Eine der letzten Veroffentlichungen Karl Barths, die umfangreichste aus seinem Todesjahr 1968, ist das Nachwort zu einer Schleiermacher-Auswahl: nichts Geringeres als die Skizze einer theologischen Autobiographie Barths unter dem Gesichtspunkt seines Verhaltnisses zu Schleiermacher. In der Tat: Friedrich Schleiermacher (1768-1834), dominierender Leitstern von Barths theologischer Jugend, spater dann Inbegriff derjenigen Theologie, der Barth seine eigene in striktem Widerspruch entgegenstellte, endlich von Freund und Feind als Ahnherr derer in Anspruch genommen, die wiederum Barth uberwinden wollen: Schleiermacher, von Barth bekampft, aber immer geachtet und nie ad acta gelegt, ist fur Barths Lebenswerk Schlusselfigur, so wie der Kontrast Schleiermacher-Barth fur die evangelische Theologie des 20. Jahrhunderts konstitutiv ist. Die jetzt erstmals veroffentlichte Schleiermacher-Vorlesung Barths aus seiner akademischen Fruhzeit ist das umfassende Dokument der Rechenschaft, die der junge Professor, uber das Ausmass der eingetretenen Entfernung selber uberrascht, von den Konsequenzen seiner fundamentalen Neubesinnung fur das Verstandnis des einst hoch verehrten Meisters gibt. Sie dokumentiert einen unwiderruflichen Bruch in der Sache, doch in Art und Ton vollstandig anders als die gleichzeitige dezidierte Generalabrechnung Emil Brunners mit Schleiermacher. Gerade weil er sich der sachlichen Distanz bewusst ist, verzichtet Barth auf eine distanzierte, systematisch-genetische Darstellung. Ausgehend von Schleiermachers Predigten in seiner Spatzeit, tastet sich Barth von der Reifegestalt zu den Anfangen, von der sonntaglichen Verkundigung zu der dahinterstehenden wissenschaftlichen Begrundung zuruck. Dieses Bemuhen, Schleiermacher von innen heraus, aus den Generalantrieben seines Denkens verstandlich zu machen, steht seinerseits in einem dramatischen Ringen mit der anderen Tendenz, sich von der sich konsolidierenden eigenen Position aus mit ihm auseinanderzusetzen. Alle diese Zuge machen das Buch - obwohl insofern Fragment, als die Zeit des Semesters zur Erfullung des eingangs aufgestellten Programms bei weitem nicht ausreichte - zu einer eminent fesselnden Lekture.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 11 (hg. von Dietrich Ritschl), TVZ, 1994, geb, 490 pp, € 64.50, 9783290162054
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 16, Abt. II Akademische Werke: Der Romerbrief (Erste Fassung) 1919
Der Romerbrief von 1919 ist Karl Barths erstes Buch. In ihm kundigt sich die theologische Wende von der liberalen Theologie des 19. Jahrhunderts zur 'Dialektischen Theologie' der Zwanziger Jahre an. Als Gemeindepfarrer fragt Barth nach einer sachgemassen Grundlegung einer verantWortlichen Verkundigung, Unterweisung und Seelsorge. Als Zeitgenosse ist Barth bewegt von der im 1. Weltkrieg offenbar gewordenen Katastrophe eines optimistischen Kulturprotestantismus und von der Dringlichkeit des sozialen Problems. Antwort sucht Barth in einer neuen, intensiven Zuwendung zur Heiligen Schrift. Nicht zufallig ist es der Romerbrief des Paulus, an dem Barth dieses neue Hinhoren auf die Bibel einubt, also jene Schrift, die auch fur Augustinus und fur Martin Luther entscheidende Quelle fur die Reformation der Kirche gewesen ist. Die Neuauflage des seit 17 Jahren vergriffenen Buches erhellt den zweijahrigen konzentrierten Arbeitsprozess des Autors durch einen Vergleich zwischen dem Manuskriptentwurf und der zum Teil vollig neu geschriebenen Druckfassung. Sie gibt ferner zahlreiche Hinweise auf verborgene zeitgeschichtliche Auseinandersetzungen.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 16 (hg. von Hermann Schmidt), TVZ, 1985, geb, 713 pp, € 75.00, 9783290162108
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 29, Abt. I Predigten, Predigten 1916
Mit dem Jahr 1916 erreicht die sukzessive Veroffentlichung der Predigten, die der junge Karl Barth als Safenwiler Pfarrer allsonntaglich zu halten hatte, die Zeit, in der - im Sommer dieses Jahres - mit seiner ersten Auslegung des Romerbriefs der grundlegende Wandel seiner Theologie sich anzubahnen begann. Bekanntlich musste dieses zwei Jahre spater vollendete Erstlingswerk schon nach weiteren zwei Jahren einer radikal anders konzipierten Neufassung weichen, die einschlug und zum Grunddokument der dialektischen Theologie wurde. Das Jahr 1916 markiert sozusagen den Anfang dieses Anfangs, der als ein dramatischer Garungsprozess die letzten Jahre von Barths Pfarramt erfullte. Was wird von diesem Prozess auf der Kanzel spurbar? Das ist wohl die interessanteste Frage, mit der man diesen Band lesen wird.

Wer einigermassen mit der Zielrichtung von Barths Suche nach Neuorientierung vertraut ist, wird uberrascht sein durch das Schwergewicht, das in der ersten Jahreshalfte noch auf das menschliche Ernstmachen mit der biblischen Botschaft fallt - ein Ernstmachen zugleich mit dem, was verborgen in ihm, dem Menschen selber, steckt. Dieses Ernstmachen ist geradezu die Bedingung dafur, dass Gott zum Ziel kommen kann. Es fehlt nicht an drastischen Vorhaltungen an die Gemeinde, die sich nicht zum Mitgehen bewegen lassen will. Eine formliche Strafpredigt, die Barth drucken und in den Safenwiler Hausern verteilen liess, musste er 16 Jahre spater bei ihrem Wiederabdruck mit einem selbstkritischen Kommentar versehen. In der zweiten Jahreshalfte setzt eine markante Akzentverschiebung ein. Der Prediger sucht mehr und mehr deutlich zu machen, dass es nur ein kleiner Schritt ist, der dem Menschen zu tun ubrig bleibt, nachdem Gott alles fur ihn getan hat. Diesem kleinen Schritt dient aber weiterhin ein starker homiletischer Nachdruck.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 29 (hg. von Hermann Schmidt), TVZ, 1998, geb, XIV/471 pp, € 82.50, 9783290171414
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 33, Abt. V Briefe: Karl Barth- Emil Brunner Briefwechsel 1916-1966
In den uber 170 Karten und Briefen, die Karl Barth und Emil Brunner zwischen 1916 und 1966 wechselten, spiegeln sich 50 Jahre Theologiegeschichte - und in den Jahren des deutschen Kirchenkampfes und der Selbstbehauptung der Schweiz im Zweiten Weltkrieg auch ein aufregendes Stuck europaischer Geschichte. Zugleich zeigt uns der Briefwechsel als Dokument einer zeitweise von heftigen Gegensatzen bewegten Freundschaft zwei eindrucksvolle Charakterkopfe. Immer neu geht die Auseinandersetzung um die Grundfragen: Was ist die Sache der Theologie - im Gegenuber zu Philosophie, Kultur und Gesellschaft? Wie findet die Kirche zu ihrer Sache? Und wie findet sie zu ihrer lebendigen Gestalt? Was ist ihre Verantwortung gegenuber dem Staat? Und wie bewahrt sie sich in den gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen? Der Briefwechsel fuhrt so mitten hinein in die Weggemeinschaft und das Spannungsfeld der Dialektischen Theologie. Die theologischen Themen der Zeit werden hier in lebhafter Unmittelbarkeit diskutiert: der Religiose Sozialismus, die Kritik am Neuprotestantismus, das Problem von Schrift und Offenbarung, spater die Frage der naturlichen Theologie, die Barmer Theologische Erklarung und die Oxford-Gruppenbewegung, die Stellung zum Hitlerstaat und zum Kalten Krieg. In geradezu dramatischer Weise reden und ringen die Freunde miteinander, sie reiben sich hart aneinander und lassen sich doch nicht los. Der bewegende Schlusspunkt der Beziehung ist der Zuspruch des barmherzigen Ja-Worts Gottes an den sterbenden Brunner. So wirft der Briefband nicht nur neues Licht auf die Dialektische Theologie, die ein bestimmender Faktor der Theologiegeschichte des 20. Jahrhunderts war. Er fuhrt zugleich an Brennpunkte theologischen Fragens auch in der Gegenwart.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 33 (hg. von Eberhard Busch), TVZ, 2000, geb, XXVI/4/506 pp, € 85.00, 9783290172022
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 35, Abt V Briefe: Offene Briefe 1909-1935
Der Band vereinigt 39 gedruckte, bisher meist kaum zugangliche Texte, deren historischer Kontext durch Einleitungen und Anmerkungen erschlossen wird. Sie zeigen den jungen Schweizer Pfarrer, der die geltende Wirtschaftsordnung in Frage stellt und die religiose Deutung des Krieges angreift, und den Professor in Deutschland, der die neue Theologie Gegnern und Anhangern in Grundlagen und in Einzelheiten verdeutlicht. Der Bogen spannt sich von der Auseinandersetzung mit den einflussreichen liberalen Theologen Martin Rade und Adolf von Harnack zu der scharfen Kritik am Programm der Deutschen Christen im Briefwechsel mit Gerhard Kittel, von der kompromisslosen Ablehnung volkischer Thesen Emanuel Hirschs zu der ebenso deutlichen Parteinahme fur den von der politischen und kirchlichen Rechten geachteten Gunther Dehn, von der Erlauterung seiner Haltung zu Staat und Militar, die Barth in der Schweiz abzugeben hatte, zu den Erklarungen zur Frage des Eides auf den 'Fuhrer', die schliesslich zu Barths Vertreibung aus Deutschland fuhrten. Die Offenen Briefe profilieren das Bild des Theologen Karl Barth. Sie korrigieren zugleich das Zerrbild des unpolitischen Professors. Fur Barth gehorten die Verteidigung der theologischen Grundlagen und der Kampf gegen kirchliche und politische Irrtumer zusammen. Deshalb stellte sich Barth 1931 neben ein Opfer fruhen NS-Terrors und grenzte sich von Anfang an gegen deutsch-nationale und deutsch-christliche Mitlaufer Hitlers ab. So leiten diese Texte dazu an, die Frage nach dem Zusammenhang zwischen den theologischen Grundentscheidungen und deren konkreter Bewahrung in Ja und Nein neu zu bedenken.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 35 (hg. von Diether Koch), TVZ, 2001, geb, XVI/396 pp, € 75.00, 9783290171643
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 36, Abt. V Briefe: Offene Briefe 1935-1942
Von 1935-1942 schrieb Barth 44 Offene Briefe, die Halfte davon an Empfanger in der Schweiz und in Deutschland, die ubrigen in 10 andere Lander, fast alle in direkter oder indirekter Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Barth warnte vor dessen kriegerischem Imperialismus und ermutigte einzelne Christen, Kirchen, Volker und Regierungen zu beharrlichem Widerspruch und Widerstand. Von den Briefen ist der nach Prag an Professor Hromadka unmittelbar vor dem Munchner Abkommen 1938 mit dem Aufruf auch zu militarischem Einsatz fur das Recht ebenso beruhmt wie beruchtigt. Andere wurden nur in begrenztem Umfeld bekannt, viele blieben bisher weitgehend unbekannt. In diesem Band, in dem sie in z.T. ausfuhrlichen Einleitungen und Anmerkungen in ihren historischen und biographischen Kontext hineingestellt werden, sind sie alle vereinigt. So zeigt sich bei aller formeller Verschiedenheit inhaltlich eine Linie: von der Rechtfertigung in Gottes Gerechtigkeit und Menschenrecht und also gegen jede Menschenverachtung, insbesondere gegen den Antisemitismus. Die offenen Briefe stellen neu die Frage, wie christlicher Glaube, theologische Erkenntnis und politische Klarsicht sich gestern und heute zueinander verhalten.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 36 (hg. von Diether Koch), TVZ, 2001, geb, XX/472 pp, € 75.00, 9783290172138
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 40, Abt II Akademische Werke: Die Theologie Zwinglis, 1922-1923
Karl Barths theologiegeschichtliche Vorlesungen waren keine trockene Historie, sondern interessierte, engagierte Darstellung des Stoffes. Das bestatigt sich in den erstmals erscheinenden Zwinglivorlesungen Barths: Die Theologie Zwinglis von 1922/23 bietet nicht nur eine spannende Auseinandersetzung mit der Zurcher Form reformierter Kirche und Lehre, sondern uberdies einen bemerkenswerten Ansatz zu einem Gesamtverstandnis der Reformation in ihrem Zusammenhang mit dem Humanismus, dem romischen Katholizismus und dem Schwarmertum.

Barths Hermeneutik geschichtlicher Phanomene entfaltet und bewahrt sich in einer grossen Darstellung des Abendmahlsstreits von 1529. Hier werden Luther und Zwingli in theologisch wie geschichtlich ausserordentlich aufschlussreicher Weise gegen- und nebeneinandergestellt. Dabei wird deutlich, dass es trotz Auseinandersetzungen und gegenseitiger Polemik in den Motiven ihres Denkens Verbindendes gibt. Nicht nur an Zwingli, auch an Luther ist dabei Neues und Entscheidendes zu sehen und zu lernen. 'Als Zwingli starb, da starb mit ihm, dem uberhorten Wachter, dem abgelehnten Widersprecher auch der eigentlich lebendige, der prophetische, der reformatorische Luther. Was ubrigblieb, das gehort in die Kirchengeschichte.'

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 40 (hg. von Matthias Freudenberg), TVZ, 2004, geb, 539 pp, € 85.00, 9783290173074
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 45, Abt. V, Briefe: Karl Barth, Charlotte von Kirschbaum Briefwechsel, Band I, 1925 - 1935
Im Sommer 1925 begegnete Karl Barth der Munchner Krankenschwester Charlotte von Kirschbaum, die dann fur mehr als 40 Jahre die engste Begleiterin seines Lebens und seines Werkes werden sollte. Emphatisch sagte Barth 1950 von ihr: 'Ich weiss, was es heisst, eine Hilfe zu haben.' Der Briefwechsel 1925-1935 dokumentiert in 231 Briefen den Beginn und das erste Jahrzehnt dieser einzigartigen Beziehung. Neben den personlich-biografischen Aufschlussen bieten die Briefe vor allem einen unmittelbaren Eindruck vom akademischen und kirchlichen Wirken, von den theologischen und politischen Urteilen und Uberzeugungen Barths und vom Einfluss und Anteil, den Charlotte von Kirschbaum dabei hatte. 1953 schrieb Barth an Georg Merz uber 'die entscheidende Mitwirkung' Charlotte von Kirschbaums an seiner Arbeit: 'Du ahnst nicht, was sie - Ministerium des Innern und des Aussern in einer Person - alles wirkt, unubertrefflich, unersetzlich. Wenn die spatere Literatur sich nur nicht zu dumm anstellen, sondern das ruhig, sachlich und umsichtig ans Licht bringen wird!' Mit diesen ausfuhrlich kommentierten Briefen wird dazu ein wichtiger Beitrag geleistet.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 45 ( hg. von Rolf-Joachim Erler-McLean), TVZ, 2008, geb, 590 pp, € 115.00, 9783290174361
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 46, Abt. II Akademische Werke, Erklaerungen des Epheser- und des Jakobusbriefes 1919-1929
Karl Barth hat Theologie grundsatzlich als Exegese verstanden und sich leidenschaftlich gegen die Umdeutung der so als Exegese verfassten Theologie in eine christliche Weltanschauung gewehrt. So ist es von einiger Bedeutung, wenn nun in der Karl Barth-Gesamtausgabe ein Band mit fruhen exegetischen Arbeiten Barths erscheint. Aufgenommen sind eine Auslegung des Epheserbriefs aus dem Jahr 1919 und die Vorlesung, die Barth in seinem ersten Semester als Professor in Gottingen 1921/22 uber diesen Brief gehalten hat. Dazu kommt die Gottinger Vorlesung von 1922/23 uber den Jakobusbrief, von der Barth eine stark veranderte Fassung 1928/29 in Munster vorgetragen (und 1930 in Bonn wiederholt) hat. Die Synopse dieser beiden Erklarungen des Jakobusbriefes ermoglicht einen detaillierten Vergleich und erbringt bemerkenswerte Einblicke zur Entwicklung von Barths Denken in diesen entscheidenden Jahren auf dem Weg vom Romerbrief zur Christlichen Dogmatik und weiter zur Kirchlichen Dogmatik.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 46 (hg. von Jorg-Michael Bohnet), TVZ, 2009, geb, 556 pp, € 99.50, 9783290175382
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Barth, Karl
Gesamtausgabe, Bd 47, Abt. II Akademische Werke: Der Romerbrief (1922)
Karl Barths zweite, vollig neu geschriebene Fassung der Auslegung des Romerbriefs ist das Grundungsdokument der Dialektischen Theologie. Sie hat eine neue Epoche eingeleitet: eine Theologie in der Moderne. Hatte die erste Fassung von 1919 noch 'durch das Historische hindurchsehen wollen in den Geist der Bibel', so will die 1922 geschriebene zweite Fassung konsequent 'bis zu dem Punkt vorstossen, wo ich nahezu nur noch vor dem Ratsel der Sache, nahezu nicht mehr vor dem Ratsel der historischen Urkunde als solcher stehe'. Die Edition dieses klassischen Werks in der Karl Barth-Gesamtausgabe bietet neben einem textkritischen Vergleich der Auflagen von 1922 und 1923 Erlauterungen zu den theologiegeschichtlichen, literarischen, historischen und zeitgeschichtlichen Anspielungen.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 47 (hg. von Cornelis van der Kooi, Katja Tolstaja), TVZ, 2010, geb, LII/784 pp, € 129.50, 9783290175627
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 48, Abt.III: Vortrage und kleinere Arbeiten 1914-1921
Der Ausbruch des Weltkriegs 1914 bedeutete fur Karl Barth ein 'doppeltes Irrewerden': an der Theologie seiner Lehrer, die durch ihre Identifizierung mit der Kriegspolitik Wilhelms II. unglaubwurdig geworden waren, und ebenso am europaischen Sozialismus, der uberall in die nationale Kriegsfronten eingeschwenkt war. So wurde Barth auf den Weg einer leidenschaftlichen Suche nach neuen, tragfahigen theologischen Grundlagen und nach einem neuen Verstandnis der politischen Verantwortung gedrangt. Der vorliegende Band dokumentiert die Wegmarken dieser Suche und macht so die Ursprunge, die Motive und Intentionen der Entscheidungen verstandlich, die mit der Dialektischen Theologie Epoche machten und die Theologie des 20. Jahrhunderts entscheidend pragten.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 48 ( hg. von Hans-Anton Drewes), TVZ, 2012, geb, 764 pp, € 129.50, 9783290176303
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 49, Abt. III Vortrage und kleinere Arbeiten, 1930-1933
Von der 'Not der evangelischen Kirche' zur 'Theologischen Existenz heute': Der neue Band der Gesamtausgabe enthalt einige der bedeutendsten Aufsatze Karl Barths. Die Edition der Texte aus der Endphase der Weimarer Republik und dem Jahr der nationalsozialistischen Machtubernahme erlaubt neue und genauere Einblicke in die Strukturen und Zusammenhange des beginnenden Kirchenkampfs sowie in Barths Theologie und sein Wirken in dieser Zeit. Neben den nahezu klassischen Texten, die hier zum grossen Teil erstmals in einer wissenschaftlichen Edition erscheinen, bietet der Band bisher Unbekanntes und Ungedrucktes. Aufgrund der ungeheuren Dichte der Textfolge gerade im Jahr 1933 lasst er sich auch als oft tagesgenaue Chronologie des heraufziehenden Kirchenkampfes und seiner Vorgeschichte lesen.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 49 (hg. von Peter Zocher, Michael Beintker, Michael Huttenhoff), TVZ, 2013, geb, XVIII/654 pp, € 120.00, 9783290177089
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 50, Abt. II Akademische Werke, Unveroffentlichte Texte zur Kirchlichen Dogmatik
Karl Barth hat im Laufe seiner jahrzehntelangen Arbeit an der Kirchlichen Dogmatik immer wieder kurzere und auch langere Passagen, die er in seiner Vorlesung vorgetragen hatte, fur die Druckfassung umgeschrieben, in einem anderen, spateren Zusammenhang verwendet, oder auch zunachst verworfen. Die hier edierten Texte bieten daher Ausfuhrungen zu Themen, die in der KD so nicht mehr aufgegriffen, also nur hier behandelt werden. Erhalten sind umfangreiche Vorarbeiten besonders zu den par. 42-44, u. a. die vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs geschriebenen, brisanten Abschnitte 'Gott und die Gotter' oder 'Der Glaube und die Weltanschauungen', aber auch kurzere und bruchstuckhafte Texte etwa zur Barmer Theologischen Erklarung, zum Thema Atomwaffen, zu Dummheit oder Humor. Zusammen mit der CD-ROM, auf der sich die Typoskripte mit Barths Korrekturen als PDF-Dateien in Faksimile-Qualitat finden, bietet dieser Band einen einmaligen Einblick in Barths Arbeitsweise.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 50 (hg. von Michael Trowitzsch, Hinrich Stoevesandt), TVZ, 2014, geb, XIV/726 pp, € 110.00, 9783290176693
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 51, Abt. I Predigten, Predigten 1911
Im Sommer 1911 wechselt Karl Barth von der Genfer Predigtstelle in die aargauische Pfarrgemeinde Safenwil, wo die Art seines Redens schnell eine neue Gestalt bekommt. Schon in seiner Antrittspredigt am neuen Ort hebt er hervor, dass er nicht im eigenen Namen, sondern in Gottes Namen zu reden beauftragt sei. Nachdem er zuletzt auf der ehemaligen Kanzel Calvins die Seligpreisungen ausgelegt hat, setzt er nun seine Kanzelreden fort mit einer Auslegung des Unservaters. Hat er sich in Genf an ein gehobenes Bildungsburgertum gewandt, werden seine Predigten nun volksnaher. Er geht darin immer wieder auch auf politische Vorkommnisse und Alltagsereignisse, auch auf soziale Probleme ein. Und er tut dies in der Grunduberzeugung, dass die alten Bibeltexte aktuell zu den heutigen Menschen, ja, direkt zu den unter der Kanzel versammelten Leuten sprechen.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 51 (hg. von Eberhard Busch, Beate Busch-Blum), TVZ, 2015, geb, 512 pp, € 130.00, 9783290178277
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Barth, Karl
Gesamtausgabe Bd 52, Abt. III Vortrage und kleinere Arbeiten 1934-1935
Von Barmen nach Basel: Der Band enthalt die Vortrage und Aufsatze Karl Barths aus seinen letzten beiden Jahren in Bonn bis zu seiner Entlassung durch die nationalsozialistischen Machthaber. Die Texte aus der Zeit der entstehenden Bekennenden Kirche und der Bekenntnissynoden von Barmen und Dahlem erlauben genauere Einsichten in die Strukturen dieser fruhen Phase des Kirchenkampfs sowie in Barths Theologie und sein Wirken in dieser Zeit. Sie widerspiegeln vor allem sein Bemuhen um den Aufbau einer bekennenden Opposition gegen das Kirchenregiment der Deutschen Christen, seine Rolle vor, auf und nach der Reichsbekenntnissynode von Barmen und sein aus seiner eigenen Perspektive immer vergeblicheres Bemuhen, die Bekennende Kirche auf einem theologisch verantwortbaren Kurs zu halten, zu dem auch die scharfe Abgrenzung von seinem Weggefahrten Emil Brunner ('Nein! Antwort an Emil Brunner', 1934) gehorte.

Sehe die ganze Reihe hier: Karl Barth Gesamtausgabe

Karl Barth Gesamtausgabe 52 ( hg. von Peter Zocher, Michael Beintker, Michael Huttenhoff), TVZ, 2017, geb, XXVI/894 pp, € 155.00, 9783290178765
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